Wochenbettdepression: Die Schwangerschaftsdepression nach der Geburt

Die erste Zeit mit deinem Baby sollte eigentlich ein Moment voller Glück sein. Doch viele haben auch schon von den Heultagen, dem so genannten „Baby Blues“ gehört. Dabei handelt es sich um einige Tage voller Gefühlsschwankungen, die keine Erkrankung darstellen.

Anders ist es, wenn die traurigen Gefühle nicht wieder verschwinden und sich in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung verwandeln und über mehrere Wochen anhalten. Dann hat man es mit einer Schwangerschaftsdepression nach der Geburt, der so genannten Wochenbettdepression (postpartale Depression), zu tun.

Alles Wichtige zum Thema Wochenbettdepression erfährst du im Folgenden.

Wie häufig tritt eine Schwangerschaftsdepression nach der Geburt auf?

Eine Wochenbettdepression, also eine Depression nach der Geburt, tritt ca. bei 10-15% aller Mütter auf. In seltenen Fällen können auch Väter eine solche Depression entwickeln.

Abzugrenzen ist die Wochenbettdepression (Postpartale Depression) von der Postpartalen Psychose. Letztere betrifft nur 1-2 Frauen von 1000 (0,1-0,2%)

Was sind die Ursachen für eine Wochenbettdepression?

Häufig wird die Schuld für eine Depression nach der Geburt den Hormonen gegeben. Diesen Irrtum glaubte man lange, da nach der Geburt das Hormon Prolaktin im Körper zunimmt und dies als Auslöser für Wochenbettdepressionen interpretiert wurde. Allerdings tritt diese Hormonumstellung bei allen Frauen auf und nicht nur bei den Erkrankten.

Daher ist die Hormonumstellung als Ursache für Wochenbettdepressionen heute höchst umstritten. Vielmehr vermutet man andere Gründe für die Erkrankung.

Das größte Risiko für eine Depression nach der Geburt haben Frauen, die bereits früher in ihrem Leben unter einer Depression gelitten haben. Auch Frauen die bereits einen besonders intensiven Baby Blues hatten, sollten genau auf sich und die entsprechende Symptome achten.

– mami-first.de Redaktion

Ursachen für eine Wochenbettdepression sind vielfältig und können in 4 Bereiche gegliedert werden:

Körperliche Faktoren: z.B. Hormonumstellung nach der Geburt, Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt

Psychische Faktoren: z.B. neuer Lebensrhythmus, traumatisches Geburtserlebnis, Schlafmangel

Soziale Faktoren: z.B. veränderte Beziehung zum Partner, fehlende Partnerschaft oder instabiles soziales Umfeld

Gesellschaftliche Faktoren: z.B. perfektes Bild des Mutterrolle

Wie sind die Symptome einer Wochenbettdepression?

Die Symptome einer Wochenbettdepression sind – ähnlich wie die Symptome einer Schwangerschaftsdepression– zahlreich und sehr unterschiedlich. Die Schwierigkeit ist, dass sich die Wochenbettdepression langsam anbahnt und Stimmungsschwankungen schnell auf die Hormone geschoben werden. So wird die Erkrankung meist erst spät erkannt.

Das Leben der betroffenen Mütter ist meist geprägt von Desinteresse, sowohl dem Baby als auch der gesamten Familie gegenüber. Dies bedeutet nicht, dass sie ihr Baby vernachlässigen, meist versorgen sie es korrekt. Jedoch geschieht dies ohne Emotionen. Mütter mit Wochenbettdepressionen vernachlässigen häufig sich selbst und sind ihrem Kind gegenüber teilnahmslos.

Da das Erscheinungsbild einer Wochenbettdepression so vielfältig ist, achte bitte bei dir selbst bitte auch auf folgende Symptome:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Traurigkeit (keine Freude)
  • Gefühl der inneren Leere
  • Schlechter Schlaf (auch wenn das Baby schläft)
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, bis hin zu niedrigem Selbstbewusstsein
  • Hoffnungslosigkeit
  • Ambivalente Gefühle dem Kind gegenüber (eine Verbindung zum Baby aufzubauen, fällt schwer)
  • Angst, dass Baby zu verletzen
  • Das Gefühl, das Baby nicht liebhaben zu können
  • Sexuelle Unlust
  • Zittern
  • Ängste, bis hin zu Panikattacken
  • Selbstverletzung
  • Selbstmordgedanken

Was tun, wenn du denkst, dass deine Partnerin an einer Wochenbettdepression erkrankt ist?

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Partnerin an einer Wochenbettdepression erkrankt ist, nehme die Situation und damit auch die Gefühle deiner Partnerin ernst.

Lass sie in deinen Armen weinen und gebe ihr das Gefühl der Zuneigung. Unterstütze deine Partnerin im Haushalt und gebe ihr die Gewissheit, dass sie eine gute Mutter ist. Und ganz wichtig: Bestärke sie darin, sich professionelle Hilfe zu holen!

– mami-first.de Redaktion

Wie wird eine Wochenbettdepression behandelt?

Die Depression nach der Schwangerschaft wird von deinem Haus- oder Frauenarzt festgestellt. Dazu wird meist ein spezieller Fragebogen genutzt, der die Ausprägung der Wochenbettdepression offenbart.

Die Behandlung der Wochenbettdepression richtet sich nach deren Schwere. In leichten Fällen hilft häufig eine Unterstützung bei den alltäglichen Arbeiten. Familie oder Freunde können sich um den Haushalt kümmern oder auch mal für ein paar Stunden Babysitten. Dies hilft der betroffenen Mutter meist so, dass sich die Symptome minimieren. Wenn das soziale Umfeld nicht unterstützen kann, ist es auch möglich, dass die Hebamme oder eine Haushaltshilfe zur Unterstützung gestellt wird.

In schwereren Fällen wird der Arzt eine Psychotherapie empfehlen. Zusätzlich können Antidepressiva verschrieben werden. Hilft dies alles nichts, ist eine stationäre Behandlung notwendig – es gibt Kliniken, die Mutter und Kind gemeinsam aufnehmen.

Wie kann ich einer Wochenbettdepression vorbeugen?

Vorbereitende Maßnahmen gegen eine Wochenbettdepression kannst du kaum treffen. Du solltest dich nach der Geburt nicht übernehmen und dankbar Hilfe von Eltern und Freunden annehmen, insbesondere wenn du keinen Partner an deiner Seite hast. Wenn du bereits in der Schwangerschaft unter Depressionen gelitten hast, wird dir meist direkt nach der Geburt verstärkt Hilfe von der Klinik angeboten.

Ist eine Wochenbettdepression gefährlich?

Eine direkte Gefahr geht von der Wochenbettdepression meist nicht aus. Allerdings ist sie für die Mutter selbst sehr belastend und kann auch auf die Mutter-Kind-Beziehung dauerhaft negativ beeinflussen, da die Mutter nur schwer auf die Bedürfnisse des Babys eingehen kann. Manche Mütter entwickeln Gedanken, ihrem Kind etwas anzutun – dies wird zwar so gut wie nie in die Tat umgesetzt, kann aber dazu führen, dass die Mutter sich viele Dinge mit ihrem Baby nicht mehr alleine zutrauen.

Sehr schwere Depressionen können natürlich im schlimmsten Fall auch zu einem Suizid führen. Daher solltest du dich nicht schämen, wenn du Symptome einer Wochenbettdepression an dir feststellst, sondern zeitnah einen Arzt aufsuchen. Dies wird dein Leben und die Beziehung zu deinem Kind nachhaltig verbessern.

Schwangerschaftsdepression Symptome – Das sind die 5 typischen Anzeichen

„Ach, das sind nur die Hormone“ – Sorgen und Ängste von Schwangeren werden häufig mit diesem Satz abgetan. Doch wenn Niedergeschlagenheit zum Dauerzustand wird, hat dieses nichts mehr mit Hormonschwankungen zu tun. Eine Depression in der Schwangerschaft solltest du nicht abtun, denn diese erledigt sich nach der Geburt nicht einfach von allein. Zum Glück gibt es einige Anzeichen, die helfen können eine Schwangerschaftsdepression rechtzeitig zu erkennen.

Wieso sich eine Schwangerschaftsdepression entwickelt

Alle verbinden mit der Schwangerschaft ein Gefühl des großen Glücks – doch wieso tritt dann bei vielen Frauen genau in dieser Phase eine Depression auf? Dies ist eigentlich ganz leicht zu erklären: Gerade Frauen werden sich in der Schwangerschaft darüber bewusst, dass eine lebensverändernde Situation bevorsteht.

Situationen, die du nicht kennst, lösen ganz natürlich Ängste in dir aus: wirst du die neue Situation meistern und deinem Kind gerecht werden? Wenn du generell schon vor der Schwangerschaft mit Zukunftsängsten zu kämpfen hattest, können sich diese nun bis zu einer Schwangerschaftsdepression ausweiten. Wenn nun noch fehlender Rückhalt in deinem sozialen Umfeld dazu kommt, werden die Ängste selbstverständlich noch größer und ein Mechanismus zum Überwinden dieser fehlt.

Auch ein komplizierter Schwangerschaftsverlauf kann Schwangerschaftsdepressionen hervorrufen. Auch wenn du Schwierigkeiten hattest, schwanger zu werden, kann diese Situation Depressionen begünstigen. In beiden Fällen wird der eigentlich schöne Moment des Schwangerseins davon überschattet, dass du dir permanente Sorgen machst. Lass dich hier rechtzeitig von deiner Hebamme beraten.

Besonders gefährdet bist du auch, wenn du bereits vor der Schwangerschaft an einer Depression erkrankt bist. Sollte dies der Fall sein, passe bitte besonders gut auf dich auf und achte auf die Symptome. Eine rechtzeitige Behandlung kann hier Wunder wirken.

5 typische Anzeichen für eine Schwangerschaftsdepression

Die Symptome für eine Schwangerschaftsdepression sind vielfältig und anfänglich oft nur schwer von Hormonschwankungen zu unterscheiden. Nach Außen ist deine Schwangerschaftsdepression meist nicht sichtbar, so dass dein Umfeld auch nur schwer oder spät darauf reagieren kann. Achte besonders auf die folgenden 5 Anzeichen:

• Die Stimmungsschwankungen wechseln seltener in Richtung Freude, stattdessen werden deine Gedanken von Ängsten und Traurigkeit bestimmt. Diese lenken dich immer wieder von deiner eigentlichen Tätigkeit ab und dominieren den Tag.

• Du bist permanent müde, hast aber gleichzeitig Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen.

• Du hast trotz Schwangerschaft wenig oder kaum Appetit.

• Statt Glückstränen bringen dich Ängste zum Weinen: Du weinst bereits häufig und könntest dies noch öfter tun.

• Du fühlst dich generell lustlos, kraftlos und antriebslos.

Wenn du diese Anzeichen während deiner Schwangerschaft an dir feststellst, solltest du diese Symptome ernst nehmen. Bekomme keine Panik oder ein schlechtes Gewissen, sondern sprich am besten mit deiner Hebamme. Diese wird dir sicherlich weiterhelfen können.

Kannst du trotz Schwangerschaftsdepressionen eine gute Mutter sein?

Viele Mütter, die in der Schwangerschaft eine Depression erleiden, haben Angst, dass sie später keine gute Mutter für ihr Baby sein können. Daher schweigen sie lieber über ihre Situation, auch aus Angst vor Verurteilung. Dies ist jedoch völlig unbegründet!

Wenn du es zulässt und deine Situation nicht verdrängst, können dir Ärzte und Hebammen helfen. Nur wer die Schwangerschaft gut übersteht, kann danach auch gestärkt in die Rolle der Mutter schlüpfen.

– mami-first.de Redaktion

Wer hilft dir bei einer Schwangerschaftsdepression?

Bei einer (Schwangerschafts-) Depression handelt es sich um eine Krankheit. Also suche dir Hilfe bei deiner Hebamme oder deinem Arzt. Beide können dir helfen und dich unterstützen. Meist reicht eine Psychotherapie zur Behandlung deiner Schwangerschaftsdepression. In seltenen, sehr schweren Fällen, kann auf eine medikamentöse Behandlung zurückgegriffen werden.

Beim Arzt können Untersuchungen auch eine Schilddrüsenunterfunktion belegen. Diese kann auch ein Auslöser für Depressionen sein. Mit etwas Glück wird es dir besser gehen, sobald deine Schilddrüse medikamentös eingestellt ist.

– mami-first.de Redaktion

Neben Gesprächen mit Therapeuten helfen aber auch Gespräche mit deinem Partner, deiner Familie und engen Freunden. Diese können dich mit kleinen Taten, wie zum Beispiel Einkaufen gehen, sehr helfen.

Was unterscheidet die Schwangerschaftsdepression vom Baby Blues?

Bei dem Baby Blues handelt es sich um die sogenannten „Heultage“ nach der Geburt. Meist treten diese am 3. Tag nach der Geburt auf und halten nur wenige Stunden bis zu höchstem einen Monat. Hierbei handelt es sich eher um starke Stimmungsschwankungen durch die emotionale Verarbeitung der Geburt.

Beim Baby Blues handelt es sich um keine Depression und muss daher nicht behandelt werden. Damit ist er ganz klar von der Schwangerschaftsdepression und der Wochenbettdepression abzugrenzen, denn bei diesen beiden handelt es sich um Krankheiten, die dringend behandelt werden müssen.

Häufig gefragt: Erkältetes Baby mit Fieber baden?

Euer geliebter Badetag steht an und euer erkältetes Baby hat Fieber. Was nun? Darf man ein Baby mit Erkältung und Fieber überhaupt baden?

Zur Beantwortung der Frage, ist es wichtig zu wissen, was es mit einer Erkältung bei einem Baby auf sich hat und ab welcher Temperatur ein Baby Fieber hat. Je nachdem wie stark die Erkältung ist, können sich Eltern dann in Absprache mit dem Kinderarzt entscheiden, ob das Baby baden darf. Grundsätzlich gilt: Bei allen Unsicherheiten bezüglich der Gesundheit des Babys sollte immer der Kinderarzt konsultiert werden. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig angerufen.

Warum erkälten sich Babys?

Ab dem 3. Lebensmonat fangen Babys an, sich Erkältungen zuzuziehen. Dies überrascht nicht, denn ab diesem Zeitpunkt lässt der Nestschutz nach. Meist treten Erkältungen nur im Herbst, Winter und Frühjahr auf. Im Sommer bleiben Kinder meist von Schnupfnase und Husten verschont.

Auch wenn der Name „Erkältung“ vermuten lässt, dass diese durch eine Unterkühlung entsteht, stimmt dies nicht. Stattdessen handelt es sich um einen Virus. Daher wird diese bei Baby meist über Spielzeuge oder den Kontakt mit Eltern oder Geschwistern übertragen.

Lasse dich nicht beunruhigen, auch wenn immer wieder ein Schnupfen auftritt. Das Immunsystem deines Babys ist noch nicht ausgebildet und so können viele Erkältungswellen dein Kind erwischen. Auch eine Ansteckung innerhalb der Familie ist nicht untypisch. Also versuche das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

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Auch wenn niemand gerne krank ist und noch weniger gerne ein krankes Kind zuhause hat, denke immer daran: Jede Erkältung trainiert das Immunsystem. Nur so lernt der Körper deines Kindes, zukünftigen Erkrankungen abzuwehren.

Was sind Erkältungsanzeichen beim Baby?

Wie auch bei uns Erwachsenen startet die Erkältung bei einem Baby meist ganz harmlos mit einem Jucken in der Nase und einem Kratzen im Hals. Wir Erwachsenen kennen diese Symptome und können oft direkt intervenieren.

Da dein Baby aber noch nicht sprechen kann, wirst du von diesen anfänglichen Symptomen kaum etwas mitbekommen, dein Baby ist höchstens etwas quengeliger als normal. Wenn auf Grund der Halsschmerzen Schluckbeschwerden dazu kommen, wird es beim Füttern unruhig und schreit vielleicht sogar. Wenn die Krankheit dann weiter voranschreitet, kommen die üblichen Erkältungserscheinungen, wie Kopf- und Gliederschmerzen, dazu.

Die Erkältungsanzeichen beim Baby zusammen gefasst:

  • Quengeliger als gewöhnlich
  • Appetitlosigkeit (wegen Schluckbeschwerden)
  • Niesen
  • Verstopfte Nase
  • Husten

Ab wann hat ein Baby Fieber?

Babys haben häufig eine etwas höhere Körpertemperatur als Erwachsene und reagieren auf Infekte sehr empfindlich mit einer Erhöhung der Temperatur. Von Fieber spricht man ab einer Temperatur von 38,5* C. Häufig wird Fieber begleitet von Müdigkeit und Appetitlosigkeit oder auch Schüttelfrost und Schwitzen. Durch letzteres kann dein Kind einen hohen Flüssigkeitsverlust erleiden, also achte unbedingt darauf, dass dein Kind genug trinkt.

Wie kann ich Schnupfen beim Baby vermeiden?

Schnupfen bei einem Baby ist lästig, sowohl für das Kind selbst als auch für die Eltern. Mit ein paar Tricks könnt ihr einer Erkältung vorbeugen.

Das Wichtigste ist: vermeide Ansteckungen. Dies geschieht am besten durch gründliches und regelmäßiges Händewaschen. Daneben solltest du zum Naseputzen ein Taschentuch immer nur einmal benutzen, daher ist die Nutzung von Papiertaschentüchern bei einer schnoddrigen Nase sinnvoll.

– mami-first.de Redaktion

Daneben beugt alles einer Erkältung vor, was das Immunsystem deines Babys stärkt. Dazu gehört vor allem viel frische Luft und eine gesunde Ernährung. Achte auf vitamin- und mineralstoffreiche Mahlzeiten und biete deinem Baby möglichst oft Obst an. So rüstest du das Immunsystem deines Babys bestmöglich gegen eine Erkältung.

Darf ich mein erkältetes Baby baden, wenn es Fieber hat?

Wenn ein Baby an einer Erkältung oder an einem grippalen Infekt leidet, muss das abendliche Baden deswegen nicht unbedingt ausfallen. Mit bestimmten Zusätzen kann es sogar sehr wohltuend wirken. Wichtig ist allerdings, dass du vorher den Kinderarzt um Rat fragst.

Achte darauf, dass die Wassertemperatur nicht zu warm ist und am besten zwischen 35* C und 38* C liegt. Die Dauer des Bades sollte niemals länger als 20 min sein und bestenfalls nur 10 min. betragen. Auch sollte es nicht kalt oder zugig im Badezimmer sein.

– mami-first.de Redaktion

Wichtig: Sobald Fieber beim Baby auftritt (Temperatur über 38,5* C), sollte es laut der Empfehlung der meisten Kinderärzte nicht mehr gebadet werden!

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Eine Erkältung ist für ein Baby nicht gefährlich, nur lästig. Wenn jedoch noch Fieber dazu kommt, solltest du sicherheitshalber mit deinem Baby zum Kinderarzt. Er wird dir sinnvolle Tipps geben, damit es euch schnell besser geht. Außerdem überprüft der Kinderarzt, ob es sich nur um einen Schnupfen bzw. grippalen Infekt handelt oder ob eine stärkere Kinderkrankheit vorliegt, die medikamentös behandelt werden muss.

Außerdem sollte man eine Erkältung nicht verschleppen, denn sonst kann sich der Virus ausdehnen und mit Pech entwickelt sich aus der einfachen Erkältung eine Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenentzündung oder es schlägt auf die Bronchien deines Babys.

Bei den folgenden Symptomen sollest du mit deinem Baby sogar unbedingt zum Kinderarzt:

  • Die Symptome verschwinden auch nach 2 Wochen nicht
  • Der Schleim ist gelblich
  • Dein Baby schreit sehr viel (vor Schmerzen)
  • Hohes Fieber (ab 39* C) oder gar Fieberkrämpfe
  • Der Schleim beinhaltet Blut
  • Dein Baby wird bewusstlos

Baby weint und schreit beim Baden – Richtiger Umgang und Tipps

Eigentlich soll das Baden deines Babys eine entspannte Situation zum gemeinsamen genießen sein. Doch stattdessen weint und schreit dein Baby beim Kontakt mit dem Wasser wie am Spieß? Hier haben wir Erklärungen und die 10 besten Tipps für dich:

Gründe für Angst vor Wasser beim Baby

Von Natur aus haben Babys keine Angst im Wasser, häufig wird sogar davon ausgegangen, dass sich Babys darin besonders wohl fühlen – wegen der Erinnerung an das Leben im Mutterleib.

Viele Mütter sind trotzdem damit konfrontiert, dass ihr Baby beim Baden schreit und weint. Wahrscheinlich ist, dass dein Baby durch eine unangenehme Situation wasserscheu geworden ist. Eine solche auslösende Situation kann sehr verschieden sein; für manche Babys ist es der Moment, wo der Kopf versehentlich untergetaucht ist oder Seife ins Auge gelangt ist, für ein anderes Baby war die Temperatur unangenehm und wieder ein anderes Baby merkt die Unruhe seiner Mutter.

Angst vor Wasser kann bei Babys also viele verschiedene Gründe haben. Da dein Baby aber außer mit Schreien noch nicht kommunizieren kann, bleibt dir nur übrig, die verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren. Im Folgenden geben wir dir die 10 wirksamsten Tipps.

Die 10 besten Tipps, wenn dein Baby weint und schreit beim Baden:

1. Gebe deinem Babys Sicherheit

Wenn dein Baby bereits vor dem Bad merkt, dass du unruhig wirst, wird sich die Stimmung übertragen. Gerade wenn dein Baby bereits ängstlich ist, braucht es von dir ganz viel Sicherheit. So kann es sich wieder entspannen und sich vorsichtig mit dir an die neue Situation herantasten.

2. Bereite das Bad vor und sorge für eine entspannte Atmosphäre

Wenn du bereits vor dem Bad für eine angenehme Temperatur sorgst und dir alles Wichtige, wie Waschlappen und Handtuch, bereit legst, bist du beim Bad entspannter und kannst dich ausschließlich auf dein Baby konzentrieren. Dieses Gefühl wird sich automatisch auf dein Baby übertragen.

Sorge dafür, dass auch beim Bad die ruhige Stimmung bestehen bleibt – Ablenkungen von Türklingeln oder Handys könnt ihr beim Baden nicht gebrauchen. Zelebriert das Bad als etwas Besonderes und behandelt es nicht, wie eine alltägliche Aufgabe, die abgearbeitet werden muss.

3. Überprüfe die Wassertemperatur

Manche Babys sind sehr empfindlich bei der Wassertemperatur. Eine zu heiße Badetemperatur empfindet dein Baby schnell als unangenehm, eine zu kühle Temperatur lässt es schnell frieren. Am besten ist eine Temperatur zwischen 35 und 37 Grad Celsius.

4. Wähle eine niedrige Wasserhöhe

Unter einem perfekten Bad stellen wir uns Erwachsene vor, dass der Körper möglichst viel mit Wasser bedeckt ist. Bei Babys ist dies anders. Meist reichen wenige Zentimeter aus, um dein Baby zu waschen. Der Vorteil für dein Baby ist, dass es nicht im Wasser schwebt, sondern Kontakt mit dem Wannenboden hat. Dieser Kontakt vermittelt vielen Babys ein Gefühl der Sicherheit.

5. Wähle eine Alternative zur Babybadewanne

Der Kontakt zur Begrenzung, der schon bei dem niedrigen Wasserstand in der Wanne eine Rolle spielt, wird noch einmal durch das Baden in einem Badeeimer verstärkt. Hier ist dein Baby ähnlich beengt wie im Mutterleib. Dadurch nimmt es eine entsprechende Haltung ein, die ihm größte Vertrautheit gibt. Auch kann der Kopf in einem Badeeimer nicht untertauchen.

6. Griff überprüfen oder andere Badeposition wählen

Als Mutter hast du vielleicht Angst, dass dir dein Baby aus der Hand rutscht und hältst es dadurch womöglich sehr feste. Allerdings ist der Körper von deinem Baby noch sehr zart und empfindlich. Also überprüfe deinen Griff. Ist dieser korrekt (linker Arm unter dem Rücken deines Babys und mit der Hand die Schulter umfassen), kannst du dich entspannen – dein Baby wird dir so nicht entgleiten und du kannst lockerer lassen.

Es kann aber auch sein, dass dein Baby einfach die klassischen Badeposition nicht mag – einige Babys mögen es nicht, mit dem Rücken zuerst ins Wasser gelassen zu werden, da sie so nicht sehen bzw. nachvollziehen können, was passiert. Eine Alternative ist es, dein Baby zunächst die Füße ins Wasser strecken zu lassen und dann langsam weiter ins Wasser zu wiegen. So kann das neue Element von deinem Baby langsam erkundet werden.

7. Ablenkung durch Spielzeug anbieten

Eine weitere Möglichkeit, wieso dein Baby beim Baden weint und schreit, ist, dass es sich langweilt. Probiere also, die Stimmung mit einem einfachen Wasserspielzeug zu steigern. Insbesondere kleinen Kindern reicht oft schon ein Waschlappen, an dem sie Saugen können oder das Badethermometer zum Spielen. So kannst du ganz leicht herausfinden, ob dein Baby lediglich aus Langeweile weint.

8. Etabliere feste Rituale

Babys und Kleinkinder sind Fans von festen Abläufen. Und das nicht ohne Grund: Wenn eine Situation immer gleich abläuft, kennt man den nächsten Schritt und dies kann unglaubliche Sicherheit spenden. Tue deinem Baby also den Gefallen, das Baderitual immer gleich zu gestalten. So kann es sich orientieren und es wird beim Baden weniger weinen und schreien.

9. Genießt das Bad gemeinsam

Das gemeinsame Baden kann gleich mehrere positive Effekte auf dein Baby haben. Zum einen lebst du ihm direkt vor, dass man keine Angst vor Wasser haben muss und zum anderen kann der Körperkontakt deinem Baby Sicherheit geben. Hinzu kommt, dass sich dein Baby mit dir gemeinsam weniger langweilt – so wird Spielzeug zumindest in den ersten Monaten überflüssig.

10. Zwinge dein Baby zu nichts

Wenn alles nichts hilft, dann lass es mit dem Baden für eine Weile. Deinem Baby genügt es, mit dem Waschlappen abgewaschen zu werden und du kannst dich entspannen. Babys Phasen variieren häufig und schnell – probiere es mit dem Bad einfach in ein paar Wochen nochmal.

Baby richtig wiegen

Ihr seid mit eurem Sprössling zu Hause – eigentlich die Zeit zum Genießen. Stattdessen machen sich viele junge Eltern Gedanken: Isst mein Baby genug? Nimmt es ausreichend zu? Meist gibt es kein Grund, sich Sorgen zu machen: Babys holen sich meist das, was sie brauchen. Trotzdem sollte man das Körpergewicht im Auge behalten. Hier erklären wir dir, was du beachten musst.

Erst abnehmen, dann zunehmen

Nach der Geburt nimmt dein Baby zunächst ab – sogar bis zu 10% seines Geburtsgewichts. Ca. ab dem 9. Tag steigt das Gewicht wieder an, nach ca. 2 Wochen hat dein Baby sein Geburtsgewicht wieder erlangt. Von da an geht es stetig bergauf. Von nun an nimmt dein Baby ca. 200 g pro Woche zu (ca. 30 g am Tag), so dass es nach 4 bis 5 Monaten sein Geburtsgewicht verdoppelt hat, mit 14 Monaten sogar verdreifacht.

Bekommt mein Baby genug Milch?

Auch ohne dein Baby zu wiegen, kannst du kontrollieren, ob das Kind gut versorgt ist. Wenn dein Baby regelmäßig trinkt, lebhaft wirkt und 6-8 nasse Windeln sowie 2 Windeln mit Stuhl am Tag hat, besteht im Normallfall kein Grund zur Sorge. Die individuelle Gewichtszunahme bei einem gesunden Zustand kann von Baby zu Baby natürlich variieren.

Wie oft sollte mein Baby gewogen werden?

In den ersten Wochen wird deine Hebamme das Gewicht deines Babys regelmäßig kontrollieren. Auch der Kinderarzt wird bei den regelmäßigen U-Untersuchungen die Entwicklung des Gewichts im Auge behalten. Dabei trägt er die Entwicklung auch in die so genannte Perzentilenkurve ein. Hierbei handelt es sich jedoch rein um eine Statistik und der Arzt achtet eher auf sprunghafte Abweichungen. Sei also nicht besorgt, wenn dein Baby nicht genau dem Durchschnitt entspricht.

Richtig wiegen zu Hause

Wenn dir die Kontrolle durch die Hebamme und den Arzt zu selten erscheint, kannst du das Gewicht deines Babys selbstverständlich auch zu Hause überprüfen. Hierfür eignet sich besonders eine spezielle Babywaage für Säuglinge. Eine handelsübliche Personenwaage ist zu ungenau um dein Baby zu wiegen.

Dein Baby kannst du entweder mit einer Federwaage wiegen oder mit einer Schalenwaage. Die Federwaage kennst du vielleicht bereits von deiner Hebamme, die Schalenwaage vom Arzt.

Wenn du nicht unbedingt eine mobile Waage benötigst, empfehlen wir eine Schalenwaage, da diese genauer ist.

– mami-first.de Redaktion

Wichtig ist, dass dein Baby beim Wiegen ruhig ist, denn zu viele Bewegungen verfälschen das Ergebnis. Daher eignet es sich in den ersten Wochen besonders, dein Baby vor dem Gang zur Waage in den Schlaf zu wiegen oder nach dem Baby Baden im Zuge des Abendrituals.

Entscheidend ist, dass deine Waage eine so genannte Tara- bzw. Tarier-Funktion besitzt. Mit dieser kannst du nachträglich das Gewicht von Decke bzw. Tuch und Kleidung vom Wiegeergebnis abziehen und erzielst so ein genaues Ergebnis.

Viele Waagen bieten auch eine so genannte Hold-Funktion, so kannst du auch ein zappelndes Baby besser wiegen. Die Funktion friert auf Knopfdruck das aktuelle Ergebnis ein, so dass du genau einen stillen Moment abpassen kannst. Im Zweifel wiege mehrfach, um das genaue Gewicht deines Babys zu bestimmen.

Folgen von Über- oder Untergewicht: Wieso ist die Gewichtskontrolle wichtig?

Als Erwachsener denkt man bei einer Gewichtskontrolle eher daran, zu überprüfen, ob man nicht zu schwer ist. Beim Baby ist dies andersherum. Übergewicht kommt bei Säuglingen kaum vor und selbst wenn, kann und muss man nichts dagegen unternehmen – Babyspeck verwächst sich meist im Laufe der Kindheit von alleine.

Gefährlicher ist beim Baby allerdings das Untergewicht. Dies entsteht entweder durch Mangelernährung oder Krankheit und wirkt sich negativ auf die körperliche und geistige Entwicklung deines Babys aus. Sollte man eine Unterernährung feststellen, sollte man sich schnellstmöglich professionelle Hilfe durch einen Kinderarzt oder eine Hebamme holen.

Gewicht bei Babys mit Behinderung

Wenn du ein Baby mit einer Behinderung hast, solltest du gerade am Anfang das Gewicht im Auge behalten. Viele haben Kau- oder Schluckbeschwerden oder entwickeln weniger Appetit.

Um eine Unterernährung vorzubeugen, empfiehlt es sich häufig, den Mahlzeiten etwas Fett hinzuzuzufügen.

– mami-first.de Redaktion

Später kann sich dieser Trend in die andere Richtung entwickeln – wenn Kinder weniger aktiv durch körperliche Einschränkungen sind, neigen sie zu leichtem Übergewicht. Lasse dich in diesem Fall am besten von deinem Arzt beraten.

Wann sollte ich mich an den Kinderarzt wenden?

Insbesondere wenn du dein Baby regelmäßig selbst wiegst, wirst du schnell feststellen, dass Gewichtszunahmen stark variieren können und es auch Tage ohne eine nennenswerte Veränderung auf der Waage gibt.

Im Normalfall ist dies kein Grund zur Beunruhigung, solange dein Kind wie gewohnt trinkt und nicht kraftlos wirkt. Sollte sich der Trend über mehrere Tage bzw. eine Woche hinziehen, kontaktiere am besten deinen Kinderarzt. Dieser wird dich kompetent beraten.

Schwangerschaftsstreifen verhindern / vorbeugen

In deinem Bauch wächst ein kleines, neues Leben – so schön es auch ist, dein Körper wird bei einer Schwangerschaft stark beansprucht. Von den oft verhassten Schwangerschaftsstreifen hat wohl jeder schon einmal gehört.

Manche Frauen haben Glück und überstehen 9 Monate ohne Dehnungsstreifen, die meisten anderen kämpfen aber früher oder später mit ihnen. Wir erklären dir, wie Schwangerschaftsstreifen überhaupt entstehen und wie du sie bestmöglich verhinderst.

Was sind Schwangerschaftsstreifen und warum entstehen sie?

Bei Schwangerschaftsstreifen handelt es sich um Dehnungsstreifen der Haut. Sichtbar werden sie als blaurötliche Streifen in der Unterhaut. Meist sind sie mehrere Zentimeter lang und 1 mm bis 10 mm breit. Schmerzen bereiten diese nicht.

Durch das enorme Wachstum des Bauches während der Schwangerschaft wird die Haut bzw. das Bindegewebe extrem ausgedehnt. Letzteres ist für die Elastizität unserer Haut verantwortlich. Bei einer Schwangerschaft werden nun Hormone ausgeschüttet, die das Bindegewebe lockern, damit so der Bauch besser wachsen kann.

Auch das Hormon Kortisol, welches in einer Schwangerschaft vermehrt vom Körper produziert wird, vermindert die Elastizität des Bindegewebes zusätzlich. Unelastisches Bindegewebe kann unter verstärkten Druck reißen, so dass Schwangerschaftsstreifen entstehen.

Wann entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Häufig wird die Frage nach dem „wann?“ gestellt, um sich womöglich ab einem gewissen Zeitpunkt der Schwangerschaft „sicher“ vor dem unliebsamen Begleiter zu fühlen. Hier müssen wir dich leider enttäuschen. Die Entwicklung von Schwangerschaftsstreifen verläuft so individuelle wie eine Schwangerschaft selbst.

Bei manchen Frauen beginnt die Haut bereits im zweiten Drittel der Schwangerschaft zu reißen, bei den meisten Betroffenen beginnen die Risse im letzten Drittel. Dies hat eine natürlichen Ursache: in den letzten Monaten wächst der Bauch am meisten und damit ist in diesem Zeitraum auch die Belastung für die Haut am größten.

Aber selbst wenn man es dehnungsstreifenfrei bis zur Geburt geschafft hat, ist dies kein Garant gegen Schwangerschaftsstreifen: Bei manche Frauen entstehen diese auch erst bei der Geburt, selten sogar auch noch beim Milcheinschuss.

Wie beuge ich Schwangerschaftsstreifen vor

Viel kannst du nicht gegen Schwangerschaftsstreifen tun, denn hier kommt es auf die Veranlagung vom Bindegewebe an.

Das einzige was du zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen tun kannst, ist, optimale Bedingungen für dein Bindegewebe zu schaffen. Das heißt, umso besser du für dein Bindegewebe sorgst, umso schwächer fallen die Dehnungsstreifen aus.

– mami-first.de Redaktion

· Öle und Massagen

Kein Öl oder Creme der Welt kann verhindern, dass Schwangerschaftsstreifen entstehen. Sie helfen lediglich, die Haut geschmeidig zu halten und können so die Haut minimal vor Dehnungsstreifen schützen. Daher kaufe dir keine überteuerten Produkte, die dir versprechen, Schwangerschaftsstreifen sicher verhindern zu können.

Wenn du das Einölen bzw. Eincremen mit einer Massage verbindest, kannst du die Durchblutung anregen und so die Wirkung verstärken. Beschränke dich dabei nicht nur auf den Bauch, sondern schenke auch anderen potenziell betroffene Hautstellen, wie Brüste, Po und Beine, Aufmerksamkeit.

· Wechselduschen

Wechselduschen sind oft nicht sonderlich beliebt, aber es gibt wenige kleine Maßnahmen, die deine Durchblutung so sehr anregen. Gut durchblutete Haut ist elastischer und neigt daher weniger zu Dehnungsstreifen.

Es empfiehlt sich, mit einer warmen Dusche von 2-3 Minuten zu beginnen. Danach stelle dein Wasser kalt, allerdings nicht eiskalt, und dusche dich langsam von den Zehen bis zum Po und von den Fingern bis zum Oberarm ab. Dusche zuletzt den Oberkörper kalt ab. Diesen Vorgang wiederholst du nun. Du wirst regelrecht spüren, wie dein Körper besser durchblutet wird.

· Richtige Ernährung & viel trinken

Auch hier ist, wie so oft, die Devise: Gute Ernährung! Achte darauf, dass du am Tag 5 Portionen Obst oder Gemüse zu dir nimmst und auf Vollkornprodukte und gesunde Eiweiße zurückgreifst.

Die Vitamine und Mineralstoffe sorgen für eine gesunde Haut und kann somit Dehnungsstreifen vorbeugen.

– mami-first.de Redaktion

So unterstützen speziell die Spurenelemente Kupfer und Mangan dabei, dein Bindegewebe zu erhalten und Vitamin C erhöht die Kollagenbildung und unterstützt so die Bildung von Bindegewebe. Nehme also Produkte wie Fisch, Hülsenfrüchte, Vollkornmehl, Zitrusfrüchte und Grünkohl in deine Ernährung mit auf.

Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wirkt sich positiv auf dein Bindegewebe aus – versuche 2-3 Liter Wasser am Tag zu dir zunehmen.

· Achte auf dein Gewicht

Natürlich gehört zu einer Schwangerschaft auch die Gewichtszunahme – sie ist sogar richtig und wichtig. Hier geht es nur darum, nicht zu übertreiben. „Essen für Zwei“ solltest du nicht wörtlich nehmen – deinem Baby reicht es, wenn du ca. 300 Kalorien pro Tag mehr als normal zu dir nimmst. Wenn du während deiner Schwangerschaft 10 – 18 Kilo zunimmst, liegst du im Normbereich. Dies kann helfen, den Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

· Sport

Bewegung stärkt dein Bindegewebe und so kannst du ganz aktiv Schwangerschaftsstreifen verhindern. Hinzu kommt, dass du durch den Sport weniger Gewicht zunehmen wirst. So unterstützt dich Sport gleich doppelt beim Kampf gegen die Schwangerschaftsstreifen.

Inzwischen gibt es ein zahlreiches Angebot an Kursen speziell für Schwangere, wie Yoga oder Pilates. Aber auch Schwimmen oder ein regelmäßiger ausgedehnter Spaziergang wirkt Wunder.

Was tun, wenn ich trotzdem Schwangerschaftsstreifen bekomme?

Gegen bereits aufgetretene Schwangerschaftsstreifen kannst du leider nichts tun. Nimm sie an und trage sie mit Stolz, denn schließlich sind diese nur entstanden, weil ein neues Leben in die gewachsen ist. Freue dich weiterhin auf dein Baby und creme die betroffenen Stellen gut ein, denn gerissenes Bindegewebe kann die Haut zum Jucken bringen. Mache dir keine Sorgen, dass sich die Schwangerschaftsstreifen permanent weiter ausbreiten, oft treten sie nur schubweise mit dem Wachstum des Bauches auf.

Wenn du Schwangerschaftsstreifen am Bauch bekommen hast und dich fragst, wie dieser nach der Geburt aussehen wird, verraten wir dir in einem anderen Beitrag alles Wissenswerte zum Bauch nach der Schwangerschaft.

Viele Frauen kämpfen mittlerweile öffentlich dafür, dass Schwangerschaftsstreifen nicht mehr als negativer Makel empfunden werden. Unter dem Hashtag #tigerstreifen präsentieren sie ihre Dehnungsstreifen in den sozialen Medien. So können Frauen sich drin bestärken, die Schwangerschaftsstreifen eher anzuerkennen und als Zeichen für ein tolles Ereignis, der Geburt des Babys, anzunehmen.

Und wir können dich beruhigen: Die Schwangerschaftsstreifen verblassen mit der Zeit. Wenn du den Rückbildungskurs online oder vor Ort absolvierst, wird dein Bauch und Rumpfbereich wieder straffer. Eventuell verändert sich dann auch das Erscheinungsbild der Streifen. Nach einem guten Jahr wird man die Streifen kaum noch sehen und mit der Zeit verschwinden sie optisch fast ganz. Da es sich bei Schwangerschaftsstreifen um Narben handelt, verblassen sie umso besser, desto besser du sie pflegst, beispielsweise mit Ölen und Cremes.

Schwangerschaftsdepression – was tun? Hilfe und Behandlungsmöglichkeiten

Alle um dich herum erwarten, dass du nun der glücklichste Mensch auf der Welt bist. Stattdessen fühlst du eine große Traurigkeit, vielleicht sogar Angst. Eine Schwangerschaftsdepression solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier wollen wir dir eine einige Hilfen an die Hand geben und dich über Behandlungsmethoden aufklären.

Warum und wie häufig treten Depressionen in der Schwangerschaft auf?

Du bist schwanger! Wahrscheinlich der Moment, auf den du dich so sehr gefreut hast. Nun ist es soweit und statt unendlichem Glück fühlst du große Traurigkeit. Zunächst lass dir gesagt sein: Du bist damit nicht allein! Ca. 12 von 100 Frauen erleiden während der Schwangerschaft eine Depression.

Meistens wird ein ungutes Gefühl auf die Hormone geschoben. Doch das ist falsch! Depressive Gefühle entstehen nicht durch Hormone. Vielmehr sind Ängste und Stress ein Auslöser für Schwangerschaftsdepressionen.

– mami-first.de Redaktion

Viele Frauen sind sich bewusst, dass die bevorstehende Geburt ihr Leben verändern wird und sie fangen an, sich Sorgen zu machen, wie sie dieses neue Leben händeln sollen. Diese äußeren Faktoren beeinflussen die Krankheit mehr als Hormone oder eine gewisse Feinfühligkeit während der Schwangerschaft.

Welche Risikofaktoren gibt es für eine Schwangerschaftsdepression?

Das größte Risiko für eine Schwangerschaftsdepression ist das bereits frühere Auftreten einer Depression oder Angststörung. Durch die Extremsituation einer Schwangerschaft kann man schnell wieder zurück geworfen werden. Aber eine Schwangerschaftsdepression kann auch Frauen treffen, die mit dieser Erkrankung bisher noch nicht zu kämpfen hatten.

Insbesondere der Druck, wenn man das Gefühl hat, mit der kommenden, neuen Situation alleine da zu stehen, begünstigt eine Schwangerschaftsdepression. Daher sind Probleme in der Partnerschaft, mangelnde Unterstützung von Freunde oder Familie oder der Verlust eines geliebten Menschen häufig Auslöser für eine Depression während der Schwangerschaft.

Daneben beeinflusst der Schwangerschaftsverlauf dein Gefühlsleben meist stark: Hattest du bereits eine Fehlgeburt, hattest Schwierigkeiten schwanger zu werden oder hast einen komplizierten Schwangerschaftsverlauf? Dann achte nun bitte ganz genau auf dich und hole dir im Zweifel Hilfe.

Wie wird eine Schwangerschaftsdepression erkannt und behandelt?

Eine Schwangerschaftsdepression wird meist durch ein ausführliches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt festgestellt. Dabei ist das entscheidende, ob der Arzt oder die Ärztin eine medikamentöse Therapie für notwendig hält oder nicht. Meist ist die Behandlung mit Psychopharmaka aber nur in sehr schweren Fällen der Depression notwendig.

Wenn du eine leichte Form der Schwangerschaftsdepression hast, reicht dagegen häufig eine psychotherapeutische Therapie. Hier gibt es zum Beispiel Schwangerschaftskurse oder besondere Kursangebote in Eltern-Kind-Zentren.

Jede Form der Kommunikation wird dir bei einer Schwangerschaftsdepression helfen.

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Weihe am besten auch deine Familie und Freunde ein. So können sie dich unterstützen und dich nicht mit unbedachten Äußerungen verletzen oder dich noch tiefer in die Depression stürzen lassen.

Eine gute Beratung wird dir Tipps geben, welche Veränderungen im Alltag dir bei der Bewältigung deiner Schwangerschaftsdepression helfen können.

Was dir bei einer Schwangerschaftsdepression helfen kann

Neben der (medikamentösen) Behandlung gibt es einige Dinge, die du in deinem Alltag verändern kannst, um der Schwangerschaftsdepression entgegen zu wirken. Durch einen Geburtsvorbereitungskurs online oder vor Ort lernst du zusätzlich dich mit der Schwangerschaft auseinander zu setzen.

• Freunde und Familie

Kläre deine Freunde und Familie bewusst über deine aktuellen Gefühle auf. Dies hat gleich mehrere Vorteile: alles mit sich alleine auszumachen, verstärkt die Depression. Auch vermeidest du, dass Freunde oder Familie unbeabsichtigt in verbale Fettnäpfchen treten, nach denen es dir noch schlechter geht.

Außerdem kannst du sie nun viel einfacher um Unterstützung bitten. Menschen, die sich über deine aktuelle Lage bewusst sind, werden dich gerne bei den anfallenden Aufgaben unterstützen – eigene Mamas suchen doch sowieso die süßesten Bodys für dein Baby aus.

• Ernährung

Und immer wieder spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Gesunde Ernährung sorgt dafür, dass du und dein Baby mit allen nötigen Nährstoffen versorgt seid. Fehlende Nährstoffe können dich schwächen und in eine abgeschlagene Stimmung versetzen. Also achte auf euch beide und hole dir neuen Schwung durch die richtige Ernährung.

• Schlafverhalten

Zu wenig Schlaf verstärkt deine Depressionen. Du denkst, du schläfst bereits ausreichend, weil du bisher immer mit 7 Stunden Schlaf ausgekommen bist? Dieser Bedarf kann sich nun deutlich ändern, denn das wachsende Baby beansprucht deinen Körper enorm. Gönne dir also ruhig einen Mittagsschlaf oder dehne deinen Nachtschlaf aus. Erholt kommst du wesentlich besser gegen deine Schwangerschaftsdepression an. Und hast vielleicht sogar eine Reserve für eine Runde Bewegung.

• Bewegung

Auch wenn du dich matt fühlst, überwinde dich zur Bewegung. Mit Sport ist hier weniger ein anstrengendes Workout gemein, als eher ein ausgedehnter Spaziergang oder ein spezieller Kurs für Schwangere. Hier gibt es inzwischen ein breites Angebot. Besonders eignet sich Yoga, denn dieser Sport gilt als besonders angst- und depressionsreduzierend.

Aber auch Bewegung an der frischen Luft kann sehr guttun, denn die Kombination regt deinen Kreislauf besonders an. Danach hast du eher die Motivation, Aufgaben zu erledigen oder auch einfach unwichtige Aufgaben zu streichen, denn Ängste werden durch Sport deutlich reduziert.

• Frische Luft und Sonnenlicht

Deine Vorbereitungen bzw. Vorsätze stapeln sich zu Hause und du weißt nicht mehr, wo du anfangen sollst? Dann flüchte kurzfristig aus deiner Umgebung ins Freie. Frische Luft regt den Kreislauf an. Nicht Ablenkung hilft dir, gegen deine Depressionen zu kämpfen, sondern bewusste Auszeiten zum Genießen.

• Suche einen Arzt auf

Eine Depression ist eine Erkrankung. Scheue dich also nicht, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen. Habe Vertrauen und sprich offen mit ihm über deine Sorgen und Ängste. Vielleicht kann dir er auch Gruppen empfehlen, bei denen du dich mit anderen betroffenen Personen austauschen kannst.

Was du bei einer Behandlung mit Psychopharmaka beachten musst

Solltest du unter einer sehr schweren Form der Schwangerschaftsdepression leiden, wird dir zur Therapie vermutlich ein Selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (kurz SSRI) verschrieben. Die Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Medikamente sind gut erforscht und werden auch in der Schwangerschaft gut vertragen. Wenn du diese Medikamente einnimmst, stellt dies in der Regel weder ein Risiko für dich noch für dein ungeborenes Baby dar.

Trotzdem solltest du sicherheitshalber eine Ultraschall-Feindiagnostik durchführen lassen. Auch die Hebamme und die Ärzte bei der Geburt solltest du über die Einnahme informieren.

Trotz allem birgt die Einnahme von einem Medikament immer ein gewisses Risiko (z.B. Frühgeburt) und ein Baby kann so nach der Geburt bereits Entzugserscheinungen aufweisen. Der Arzt wird genau das Risiko abwägen und eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.

Babybrei einfrieren – Die praktische Schnellanleitung

Wunderbar! – Du hast dich entschieden, den Babybrei selbst zu kochen. Damit wirst du dein Baby frisch und ausgewogen ernähren. Doch jeden Tag mehrmals am Tag eine kleine Menge Brei zuzubereiten kostet Zeit. Daher ist es eine gute Alternative, mehrere Portionen Brei vorzukochen und den Rest einzufrieren. Alles was du dabei beachten musst, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Welche Zutaten eignen sich zum Einfrieren, welche nicht

Auch wenn du den Babybrei einfrieren möchtest, sind dir bei den Zutaten kaum Grenzen gesetzt. Fast alle Gemüse- und Obstsorten eignen sich zum Einfrieren. So kannst du dich bei Möhren, Kohlrabi, Pastinake, Apfel, Birne und Co austoben. Verzichten solltest du beim Einfrieren des Babybreis auf rote Beete und Spinat. In beiden ist viel Nitrat enthalten. Dieses kann durch falsche Lagerung oder falsche Erwärmung zum schädlichen Nitrit werden.

Etwas schwieriger ist es mit dem Einfrieren von Kartoffeln – diese verändert beim Auftauen durch die enthaltene Stärke ihre Konsistenz. Hier musst du ausprobieren, ob dein Baby den Brei auch so annimmt. Wenn nicht, kannst du probieren, die Kartoffel nur gröber zu stampfen. Ansonsten kannst du die Kartoffel auch frisch dazugeben.

Kann man Milchbrei einfrieren

Milchbrei bildet eine Ausnahme beim Einfrieren von Babybrei. Hier ist das Risiko zu groß, dass sich in warmer Milch zu viele Keime vermehren. Außerdem ist ein Milchbrei schnell angerührt, so dass du ihn wirklich einfach frisch zubereiten kannst.

Was du beim Babybrei einfrieren beachten solltest

Neben den zu wählenden Zutaten, gibt es noch ein paar Dinge, die du beim Einfrieren von Babybrei beachten solltest.

Dein Baby benötigt nicht an jedem Tag eine Portion Fleisch, daher ist es sinnvoll, Gemüse und Fleisch getrennt voneinander einzufrieren. So bereitest du am besten den Gemüsebrei normal vor und frierst Fleisch in kleinen Portionen extra ein. Hierzu eignen sich besonders Eiswürfelbehälter – zwei Stück entsprechen meist der empfohlenen Fleischmenge von 30g. Das Fleisch kann dann dem Gemüsebrei beim Auftauen einfach hinzugefügt werden.

Auch solltest du bei der Zubereitung auf das Öl verzichten. Dieses wird erst nach dem Auftauen frisch dem Brei hinzugefügt. Solltest du Kräuter und Gewürze in deinem Babybrei verwenden, füge diese auch erst beim Erwärmen hinzu.

Viele machen den Fehler, den Babybrei vor dem Einfrieren bei Zimmertemperatur abkühlen zu lassen. Somit wird aber ein Vitaminverlust und Keimvermehrung riskiert. Lasse den Brei lieber schnell herunterkühlen, zum Beispiel durch ein kaltes Wasserbad.

Bedenke bei der Menge des vorgekochten Breis, dass sich der Geschmack deines Babys verändern kann. Zwar kannst du den Brei über mehrere Monate in der Tiefkühltruhe lagern, jedoch kann es sein, dass dein Baby bis dahin andere Ansprüche an einen Brei stellt (anderer Geschmack oder nicht mehr zu fein püriert). Daher wäge immer ab, zwischen der Zeitersparnis und dem womöglich unnötig vorgekochten Brei. Wir empfehlen, Brei für ca. 1 Monat vorzukochen.

Was du beim Babybrei auftauen beachten solltest

Fakt ist: Der Brei sollte möglichst schonend aufgetaut werden, um möglichst viele Nährstoffe, vor allem Vitamine, im Babybrei zu erhalten.

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Viele Mütter entscheiden sich daher dafür, den Brei am Abend vorher aus dem Gefrierschrank in den Kühlschrank zu stellen. Dies kann im Ausnahmefall, wenn es am nächsten Tag schnell gehen muss, so gemacht werden. Allerdings wird nur im Gefrierschrank das Bakterienwachstum gestoppt. Daher sollst du lieber den gefrorenen Babybrei erwärmen.

Bitte niemals den Brei bei Zimmertemperatur über eine längere Zeit auftauen lassen – auf diesem Wege vermehren sich viele Keime.

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Über die richtige Methode, den Babybrei zu erhitzen, scheiden sich die Geister. Egal für was ihr euch entscheidet: der Nährstoffverlust ist bei allen Varianten ungefähr gleich.

  • In der Mikrowelle: Beim Erhitzen in der Mikrowelle wird der Brei nur ungleichmäßig erhitzt – daher besteht die Gefahr, dass sich dein Baby beim Essen verbrennt. Rühre den Brei also unbedingt gut durch und probiere selbst. Achte auch unbedingt darauf, dass der Babybrei nicht überhitzt, denn sonst verliert er wichtige Nährstoffe und deine ganze Mühe frisch zu kochen war für die Katz.
  • Im Kochtopf: Anstatt der Mikrowelle kannst du natürlich auch den Kochtopf benutzen. Auch hier ist wichtig: Achte auf die Temperatur! Sobald der Brei kocht, gehen wichtige Vitamine verloren. Außerdem entwickelt der Brei Bitterstoffe, sollte er anbrennen – diese schmecken deinem Baby vermutlich nicht gut.
  • Im Wasserbad: Das Wasserbad ist wohl die schonendste Methode, um Babybrei aufzutauen. Hier bleiben die Vitamine und andere Nährstoffe gut erhalten und die Gefahr des Anbrennens besteht auch nicht. Allerdings musst du für diese Methode auch die meiste Zeit mit einberechnen.

Wurde der Brei einmal aufgetaut und erhitzt, sollte er zeitnah verzehrt werden, längstens innerhalb von 24 Stunden. Friere einmal aufgetauten Babybrei auf keinen Fall ein zweites Mal wieder ein!

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Wie lange du Babybrei einfrieren kannst und in welchen Behältern es am besten funktioniert

Ist der Babybrei einmal bei einer Temperatur von -18 Grad Celsius eingefroren, halten sich Fisch und Fleisch ca. 3 Monate im Tiefkühlfach. Gemüse- und Fruchtbreie kannst du sogar bis zu 6 Monaten im Gefrierfach lagern.

Bei der Auswahl des richtigen Behälters zum Einfrieren von Babybrei ist es vor allem wichtig, dass er luftdicht ist. Aus praktischen Gründen eignen sich natürlich Gefäße, die ungefähr einer Breiportion entsprechen. So gibt es bestimmte Becher, wie beispielsweise von Philips Avent, die in ihrer Größe der typischen Breiportion entsprechen.

Für kleinere Portionen kannst du wunderbar Eiswürfelbehälter nutzen – diese am besten zusätzlich in eine Gefriertüte verpacken, damit es nicht zu Gefrierbrand kommt. Wenn du einen Behälter aus Glas wählst, ist es besonders wichtig, dass du diesen niemals bis zum Rand füllst. Der Inhalt dehnt sich beim Gefrieren aus und kann das Glas zum Platzen bringen.

Die 7 wichtigsten Tipps

  • Achte auf die Hygiene beim Kochen.
  • Lasse den Brei schnell und nicht bei Zimmertemperatur abkühlen.
  • Friere Gemüse und Fleisch getrennt ein.
  • Beschrifte deine eingefrorenen Gefäße – nur so behältst du den Überblick über die Haltbarkeit.
  • Taue den Brei zügig, jedoch schonend auf.
  • Füge Öl und Gewürze erst nach dem Auftauen dem Babybrei hinzu.
  • Kinder stört es nicht, wenn der Brei nur zimmerwarm ist – also besser lauwarm als zu heiß gekocht.

Baby richtig baden – ab wann und wie oft?

Das Baby baden – klingt meist wie eine Szene aus einer Werbung. In der Realität ist es oft leider doch etwas stressig. Um die Badezeit für dich und dein Baby so schön wie möglich zu gestalten, haben wir hier einige Tipps für dich. So geht Baden mit Baby stressfrei.

Wann erstes Bad mit deinem Baby genießen?

Direkt nach der Geburt sollte dein Baby nicht gebadet werden. Sobald die Nabelschnur abgefallen ist und der Nabel gut abgeheilt ist, ist dein Baby bereit für sein erstes Bad. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach deine Hebamme um Rat. Am besten gewöhnst du dein Baby, indem du es vorher bereits am ganzen Körper mit einem nassen Waschlappen abreibst. Danach könnt ihr euch in das Badevergnügen stürzen.

Wie oft sollte ich mein Baby baden?

Dein Baby wird in den ersten Wochen und Monaten kaum schwitzen und sich auch noch nicht dreckig machen, daher reicht es völlig aus, wenn du dein Baby 1 bis 2 Mal in der Woche badest. Außerdem trocknet zu häufiges Baden die Haut deines Babys aus und zerstört den natürlichen Schutzfilm.

Selbstverständlich kannst du zwischen den Badezeiten dein Baby nach Bedarf mit einem feuchten Waschlappen säubern – ganz wichtig der Intimbereich, aber auch Gesicht und Hände. Wenn dein Baby eine kleine Wasserratte ist oder mit der Zeit zu einer wird, kannst du dein Baby ab dem 1. Lebensjahr auch öfter baden. Aber denke immer daran, dass zu häufiges und vor allem zu langes Baden die Haut deines Babys austrocknet.

Wie lange dauert ein Babybad?

Wie Erwachsenen baden häufig gerne lang und ausgiebig. Deinem Baby genüg zu Anfang ein Bad von 5 – 10 Minuten. Viele wenden danach die Faustregel an „5 Minuten länger pro Lebensmonat“. Egal wie alt dein Baby ist, sollte jedoch immer Schluss mit Baden sein, sobald das Wasser zu kalt wird. Bedenke auch, dass zu langes Baden die Haut deines Kindes unnötig belastet.

Die richtige Vorbereitung für das Bad – die 5 wichtigsten Tipps

1. Zu welcher Tageszeit bade ich mein Baby am besten?

Das Wichtigste beim Baden mit Baby ist Zeit und Ruhe. Stress und Störungen stiftet Unruhe, die sich auf dein Baby überträgt. Dein Baby erlebt gerade eine ungewohnte Situation und benötigt am besten all deine Liebe und Aufmerksamkeit.

Es ist ratsam, zum Baden einen Zeitpunkt auszuwählen, an dem dein Baby noch nicht zu müde und hungrig ist – nur erholt wird sich dein Baby auf eine ungewohnte Situation einstellen. Eltern bevorzugen meist den Abend, weil die Babys nach dem Baden meist sehr müde sind. Aber auch zu allen anderen Uhrzeiten ist das Baden möglich. Da Babys Rituale lieben – bleibe bei der Tageszeit, für die du dich einmal entscheiden hast.

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2. Badewanne oder Babyeimer?

Am besten eignet sich eine Babybadewanne. Diese kannst du häufig direkt mit einem Ständer erwerben, so dass sich die Wanne auf einer angenehmen Höhe befindet. Alternativ könnt ihr diese aber auch auf der Wickelkommode platzieren. Manche empfehlen auch das Bügelbrett, da dieses aber nicht sonderlich stabil ist und für viele Babybadewannen zu schmal ist, raten wir von dieser Nutzung ab.

Gerade wenn dein Baby richtig Spaß am Baden und plantschen hat, empfehlen wir dir, die Babybadewanne einfach in der richtigen Badewanne (oder Dusche) zu platzieren – hier ist es gar nicht schlimm, wenn Wasser aus der Wanne spritzt.

Als Alternative werden auch Baby-Bade-Eimer angeboten. Hier soll sich das Baby gerade durch die Enge geborgen fühlen, weil es dein Baby an den Zustand im Mutterleib erinnern soll. Wenn du dich für diese Variante entscheidest, kaufe bitte einen speziellen Baby-Badeeimer und nutze keinen Haushalteimer. Letztere sind meistens nicht stabil genug.

3. Was brauche ich für das Bad mit Baby?

Am besten badest du dein Baby in einer Babybadewanne oder einem Badeeimer. Hierin kannst du dein Baby am besten halten. Für das Bad selbst benötigst du einen Waschlappen und ein Badethermometer. Letzteres ist sehr wichtig, damit du die richtige Wassertemperatur für dein Baby findest. Dein individuelles Empfinden wird dir hier nicht helfen.

Badezusatz benötigst du am Anfang nicht. In den ersten 6-8 Wochen reicht klares Wasser, höchstens versehen mit ein paar Tropfen Muttermilch. Später kannst du dann sanftes Schaumbad oder Babypflege-Öl zu dem Badewasser hinzufügen. Spielzeug kann dein Baby später noch mehr Freude bereiten und Langeweile beim Baden vorbeugen.

Für nach dem Bad solltest du dir ein Handtuch, gerne vorgewärmt, und eine frische Windel bereitlegen.

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4. Welche Temperatur sollte das Badewasser haben?

Das Badewasser hat am besten ungefähr so viel Grad wie die Körpertemperatur, denn so kann dein Baby weder auskühlen, noch überhitzen. Das bedeutet, dass die Wassertemperatur zwischen 37 und 38 Grad liegen sollte. Badethermometer helfen dir dabei, die richtige Temperatur zu treffen.

Neben dem Wasser solltest du aber auch den Raum, in dem gebadet wird, angemessen temperieren. Also drehe rechtzeitig ein wenig die Heizung auf, so dass es angenehme 24 Grad sind. Vermeide auch Zugluft – das heißt, lasse Fenster und Türen beim Baden geschlossen.

5. Vor dem Baden säubern

Säubere den Windelbereich vor dem Bad. Dies ist durch die richtige Haltung deines Babys in der Wanne eher schwer und geht leichter und schneller auf der Wickelkommode.

Wie halte ich mein Baby beim Baden richtig?

Die richtige Haltung ist beim Baden deines Babys sehr wichtig, denn sie schützt davor, dass der Kopf deines Babys unter Wasser taucht.
Am besten legst du einen Arm unter den Kopf deines Babys und hältst es an der Schulter fest. Die andere Hand hält den Po oder wäscht das Baby sanft mit einem Waschlappen.

Die meisten Babys mögen es am liebsten, wenn – wie beim Erwachsenen auch – zuerst die Füße und Beine das Wasser berühren. Einige Babys sind entspannter, wenn sie sehen, was auf sie zukommt – hier ist die Bauchlage eine mögliche Alternative.

Achte beim Waschen besonders auf die Hautfalten – hier versteckt sich gerne Dreck. Wenn du mit nur einem Waschlappen wäschst, dann wasche den Genitalbereich unbedingt zuletzt.

Das Allerwichtigste: Lasse dein Baby NIEMALS unbeaufsichtigt beim Baden! Babys können sich noch nicht alleine über Wasser halten, also lasse dein Baby beim Baden keine Sekunde alleine – auch nicht, um nur noch schnell ein Handtuch zu holen.

Was macht man nach dem Bad?

Nach dem Bad ist noch einmal Vorsicht geboten. Beim Herausholen kann dein Baby glitschig sein, insbesondere wenn du fettenden Badezusatz verwendest. Also halte dein Baby gut fest. Danach am besten in ein (vorgewärmtes) Kapuzenhandtuch einwickeln und trocken kuscheln oder tupfen – hier ähnlich wie beim Waschen auch besonders auf die Hautfalten achten.

Manche Babys liebes auch, trocken geföhnt zu werden. Danach eine milde Babylotion – oder Öl verwenden und schon habt ihr das perfekte Badeabenteuer gemeistert.

Nicht vergessen – Baden macht hungrig und müde! Danach am besten Stillen, das Fläschchen bereithalten oder bereit das Abendbrot auf dem Tisch stehen haben. Und danach kommt der erholsame Schlaf.

Mein Baby weint beim Baden – was tun?

Dein Baby weint beim Baden und du weist nicht mehr, was du tun sollst. Hier 3 Tipps, wenn dein Baby beim Baden weint:

  1. Aufs Haare waschen verzichten! Babys mögen es meist nicht, wenn ihnen Wasser ins Gesicht läuft.
  2. Steigt zusammen in die Wanne! Viele Babys können sich mit Körperkontakt besser entspannen.
  3. Dann eben nicht! Baden ist bei Babys nicht notwendig. Das Waschen mit einem Waschlappen reicht zunächst völlig aus. Und auch ein Baby, das am Anfang beim Baden schreit, kann sich zu einer richtigen Wasserratte entwickeln.

Fakten-Check

  • Erstes Bad erst nach Abheilung des Nabels
  • 1-2 po Woche für 5-10 Minuten baden reicht völlig
  • Badezusätze sind nicht nötig und in den ersten Wochen nicht zu empfehlen
  • Achte auf die richtige Wassertemperatur
  • Lass dein Baby niemals unbeaufsichtigt beim Baden

Ab wann Babybrei? Tipps und Richtlinien

„Wann ist mein Baby bereit für Brei?“ – einer der wichtigsten Fragen, die sich Eltern meist nach dem 3. Lebensmonat der Kleinen anfangen zu stellen. Das Internet ist voll von verschiedenen Ratschlägen und Meinungen, ab wann Beikost eingeführt werden sollte. Wir stellen dir die wichtigsten Fakten und Tipps zusammen, einschließlich einem detaillierten Beikostplan.

Welche Voraussetzungen sollten bei deinem Baby erfüllt sein, wenn du mit dem Füttern von Babybrei beginnst?

Viele Eltern verunsichert die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, die Beikost einzuführen. Die einzige, zeitliche Richtlinie ist hier der 5. Monat, denn vorher entwickelt sich der Magen deines Babys noch. Erst danach ist er bereit, feste Nahrung zu verdauen. Der tatsächliche Zeitpunkt hängt jedoch von der individuellen Entwicklung deines Babys ab.

Körperliche Voraussetzungen für die Einführung der Beikost:

  • Dein Baby kann seinen Kopf selbstständig aufrecht halten und mit Unterstützung sitzen.
  • Es kann sich eigenständig Dinge in den Mund stecken
  • Der Zungenstoßreflex deines Babys lässt nach, so dass kleine Mengen nicht direkt wieder mit der Zunge aus dem Mund geschoben werden
  • Dein Baby ist nach der Milch-Mahlzeit noch hungrig und interessiert sich immer mehr für festes Essen.

Neben den körperlichen Voraussetzungen, gibt es aber auch noch ein paar Umgebungsvariablen, die erfüllt sein sollten:

  • Ist dein Baby gesund und entspannt? Wenn dein Kind krank ist oder gerade in einem Entwicklungsschub ist oder einen Zahn bekommt, wird es nicht entspannt sein und weniger Lust auf Experimente haben.
  • Hast du als Elternteil Ruhe und Zeit? Wenn du im Stress bist, wird sich dies auf dein Baby übertragen. Und bei der Beikosteinführung ist viel Geduld gefragt.
  • Bist du bereit zur Beikosteinführung? Zunächst wird diese Frage oft belächelt, ist aber ungemein wichtig. Wenn du die gemeinsame Stillzeit und die damit einhergehende innige Bindung noch sehr gemeinsam mit deinem Kind genießt, solltest du dich nicht gedrängt fühlen, auf Babybrei umzusteigen. Wenn du dich mit der Beikosteinführung unwohl fühlst, wird es dein Kind auch tun. Allerdings solltest du dir auch nicht zu viele Sorgen machen: Insbesondere am Anfang wird dein Kind neben dem Babybrei weiterhin Milch trinken.

Wenn du alle Aspekte und Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, steht eurer Brei-Einführung nichts mehr im Wege.

Beikostplan – Wann und wie ersetzt du verschiedene Mahlzeiten durch Brei?

Da sich dein Baby erst einmal an die Konsistenz von Brei gewöhnen muss, versuche nicht direkt eine ganze Milch-Mahlzeit durch Brei zu ersetzen. Besser ist es, ca. 2 Stunden nach der mittäglichen Milchmahlzeit die ersten Fütterungsversuche mit Brei vorzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt sollte dein Baby nicht mehr satt sein, aber noch nicht wieder so hungrig, dass es ungeduldig wird.

Klappt es mit dem Essen mit dem Löffel dann gut, kannst du versuchen, eine ganze Mahlzeit durch eine Breimahlzeit zu ersetzen. Gerade am Anfang wird dein Baby aber seinen Hunger noch nicht vollständig durch den Brei stillen können. Also ist es völlig in Ordnung, ihm nach dem Brei noch Milch anzubieten.

Wenn der Mittagsbrei reibungslos angenommen wird (meist nach ca. einem Monat), kannst du als nächstes die Abendmahlzeit durch einen Milch-Getreide-Brei ersetzen. Viele Eltern sehnen diesen Moment herbei, da sie hoffen, durch einen gut gefüllten Babybauch eine ruhige Nacht zu bekommen. Achte unbedingt auf ein babygerechtes Getreide, denn sonst kann dein Baby Bauchschmerzen bekommen – damit ist der nette Nebeneffekt der ruhigen Nacht verspielt.

Einen weiteren Monat später kannst du dann perfekt den nachmittäglichen Snack durch einen leckeren Frucht-Getreide-Brei ersetzen. Dieser liefert deinem Baby eine Extraportion Vitamine. Am Anfang eignen sich besonders milde Obstorten, wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Nektarinen oder auch Melone. Banane darf es auch gerne sein – bedenke nur, dass zu viel Banane zu Verstopfung führen kann.

Ab ca. 1 Jahr kann dein Kind beim Frühstück mit am Tisch sitzen und sich an ein Brot mit leichtem Aufschnitt heranwagen. Der Schritt zur gemeinsamen Mahlzeit am Tisch ist geschafft.

Allgemein für alle Brei-Mahlzeiten gilt: Variiere nicht zu oft. Am besten solltest du nicht mehr als eine neue Sorte pro Woche einführen. Babys müssen sich an einen neuen Geschmack erst gewöhnen. Außerdem kannst du so direkt reagieren, sollte eine allergische Reaktion auftreten.

Früher war man häufig der Meinung, dass Babys mit erhöhtem Allergierisiko zunächst gewisse Lebensmittel meiden sollten. Dies ist jedoch überholt. Heute geht man sogar davon aus, dass es für dein Baby besser ist, früher mit Allergenen konfrontiert zu werden.

mami-first.de Redaktion

Hier dein Beikostplan in der Übersicht:

  • Ab dem 5. Monat: Gemüse-Getreide-Brei (mittags)
  • Einen Monat später: Milch-Getreide-Brei (abends)
  • Einen weiteren Monat später: Obst-Getreide-Brei (nachmittags)
  • Ca. ab 1 Jahr: Getreide, z.B. Brot mit Aufstrich und Obst (Frühstück)

Welcher Brei eignet sich am Anfang besonders? (selbstgemacht oder Gläschen?)

Wieviel Brei sollte dein Baby essen?

Zunächst wird dein Baby nur einige Löffel essen. Wenn jedoch eine ganze Milch-Mahlzeit durch Brei ersetzt worden ist, bewegt sich die Menge bei ca. 200 g. Aber dieser Wert weicht individuell sehr stark ab: „gute Esser“ schaffen auch 250 g, andere geben sich auch mit 140 g zufrieden. Also setze dich und dein Baby nicht unter Druck: Dein Kind wird sich so viel holen, wie es benötigt.

Muss dein Baby zusätzlich zum Brei etwas trinken?

Neben dem Brei wird dein Baby weiterhin Milch trinken, also ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Spätestens ab dem dritten Brei pro Tag solltest du darauf achten, dass dein Baby auch zusätzliche Flüssigkeit zu sich nimmt – ca. 100 – 120 ml pro Tag. Dazu eignen sich am besten Wasser oder ungesüßte (!) Tees.

Dein Baby will einfach keinen Brei – hier 5 nützliche Tipps zu Beikost Einführung

Du bist bereit, eine Milchmahlzeit deines Babys durch einen Brei zu ersetzen, doch der/die Kleine macht einfach nicht mit? Hier haben wir 5 nützliche Tipps für dich:

  • Erzwinge nichts! Vielleicht ist dein Baby einfach trotz der passenden Anzeichen einfach noch nicht so weit. Also warte im Zweifel ab, denn mit Druck wirst du bei deinem Baby keinen Erfolg erzielen!
  • (Würge-)-Reflex: Ein Baby hat einen sehr starken Saugreflex und benötigt zum Essen fester Nahrung einen anderen Schluckmechanismus. Durch den sehr stark ausgeprägten Würge-Reflex schützt sich das Kind vor dem Verschlucken und setzt bei fester Nahrung sehr früh ein. Hier hilft nur Üben-Üben-Üben, bis dein Kleines den neuen Ablauf verinnerlicht hat.
  • Schluckreflex: Dieser wird bei Kindern erst ausgelöst, wenn der Brei weit im Mund ist. Also den Löffel nicht zu zaghaft mit einer zu kleinen Menge in den Mund schieben, sondern schön voll, richtig in den Mund.
  • Wähle die richtige Speise! Natürlich besteht der Rat, zunächst mit Möhrenbrei zu füttern und nicht zu oft und schnell die Nahrung zu wechseln. Wenn dein Baby jedoch gerne an einem Brötchen nuckelt, aber bei Brei spuckt, kann es in seltenen Fällen auch am Geschmack liegen. Probiere einfach eine andere Zutat. Alternativ kannst du deinem Kind auch eine sehr weich gekochte Kartoffel anbieten – vielleicht probiert dein Kind lieber Dinge, die es in der Hand halten kann.
  • Es ist nur eine Phase! – Der Lieblingsspruch an Eltern trifft auch hier zu. Bei der Nahrungsumstellung ist Geduld und nochmal Geduld verlangt. Aber versprochen: früher oder später wird dein Baby etwas anderes als Milch zu sich nehmen!