Schwangerschaftsdepressionen Test

Meist wird die Schwangerschaft mit purem Glück verbunden. Aber fast 10 % der werdenden Mütter leiden unter einer Depression. Eine tiefe Traurigkeit begleitet sie während der gesamten Schwangerschaft. Solltest du den Verdacht haben, an einer Schwangerschaftsdepression zu leiden, solltest du dir dringend Hilfe suchen, denn diese ist eine ernstzunehmende Krankheit, die jedoch gut behandelt werden kann.

Die häufigsten Symptome

Eine Schwangerschaftsdepression ist von einer extremen Traurigkeit geprägt. Daneben treten meist noch folgende Symptome auf:

• Du bist lustlos, antriebslos und kraftlos

• Du hast wenig bis gar keinen Appetit

• Ängste bestimmen deinen Tag und lenken dich immer wieder ab

• Obwohl du ständig müde bist, hast du Schwierigkeiten mit dem Ein- und Durchschlafen

• Stimmungsschwankungen, bei denen Traurigkeit und Angst stark dominiert

• Du weinst sehr viel

Du fragst dich, ob du unter einer Schwangerschaftsdepression leidest? Dann mache jetzt den Test!

1. Hast du oft Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen, obwohl du müde bist?

I. Ja, leider häufig
II. Nein, oder nur sehr selten
III. Manchmal, vor allem wenn das Baby tritt

2. Kannst du dich auf eine Aufgabe konzentrieren?

I. Nein, oft schweife ich ab und mache mir Sorgen
II. Ja, wie auch vor der Schwangerschaft
III. Meistens, manchmal denke ich aber auch an die Zeit mit Baby

3. Unternimmst du Aktivitäten mit Freunden?

I. Nein, dazu fehlt mir aktuell die Energie
II. Ja, Unternehmungen mit Freunden machen mir Spaß
III. Ab und zu. Für manche Unternehmungen fühle ich mich durch den Babybauch zu eingeschränkt

4. Hast du einen guten Appetit?

I. Nein, meistens habe ich keinen Hunger
II. Ja, ich könnte sogar für 2 essen
III. Meistens ja, manchmal habe ich komische Gelüste

5. Wie stellst du dir deine Zukunft mit Baby vor?

I. Ich freue mich, mein Baby im Arm halten zu können, sorge mich aber, dass meinem Kind etwas passieren könnte oder ich nicht stillen kann. Ich zweifele daran, meinem Kind gerecht werden zu können.
II. Ich genieße die Zeit mit meinem Baby und wir werden trotz schlafloser Nächte glücklich sein
III. Ich freue mich auf die schöne Zeit mit meinem Baby, habe aber auch Angst, dass ich schlaflose Nächte und Schreitage nur schwer bewältige

6. Shoppst du schon Babykleidung?

I. Nein, ich will erst ganz sicher sein, dass alles gut verläuft
II. Ja, der ganze Schrank ist schon voll
III. Ein paar schöne Sachen, an denen ich nicht vorbei gehen konnte, hängen schon im Schrank

7. Weinst du oft?

I. Ja, ich könnte fast ständig weinen
II. Ja, vor lauter Glück
III. Manchmal, aber meistens vor Freude

8. Machst du dir Sorgen um deine finanzielle Zukunft?

I. Sehr häufig. Ich weiß leider nicht, wie es alles weitergehen soll
II. Quatsch, das habe ich längst durchgerechnet und weiß, dass alles klappen wird
III. Manchmal. Ich habe zwar alles durchgerechnet, habe aber hin und wieder trotzdem Zweifel

9. Fühlst du dich oft von deinem Partner und deiner Familie unterstützt?

I. Wenig, denn sie verstehen meine Sorgen und Ängste nicht
II. Ja, mein Partner und meine Familie sind immer für mich da
III. Es könnte mehr sein, aber wenn ich ein dringendes Anliegen habe, helfen sie mir

10. Freust du dich auf deine neue Rolle als Mutter?

I. Eher weniger, ich habe Angst, meinem Kind und Partner nicht gerecht werden zu können
II. Sehr sogar, ich freue mich auf viele neue Erlebnisse und Herausforderungen
III. Ich freue mich schon, habe aber auch manchmal Sorge, dass ich nicht alles perfekt schaffe

Ergebnis:

Hauptsächlich Antwort I: Dich scheinen sehr viele Zweifel und Ängste während deiner Schwangerschaft zu begleiten. Deine großen Sorgen vor der Zukunft lähmen dich fast. Wir empfehlen dir, dich mit deinem Arzt oder deiner Hebamme zu unterhalten. Diese Gespräche werden dir helfen, deine Schwangerschaft gut zu verleben.

Hauptsächlich Antwort II: Du scheinst mit dir und deiner Schwangerschaft im Reinen zu sein. Du genießt die neue Situation und blickst voller Zuversicht und Freude in die Zukunft. Genieße deine Schwangerschaft weiterhin und freue dich aus vollem Herzen auf dein Baby

Hauptsächlich Antwort III: Du freust dich über deine Schwangerschaft und blickst der Zukunft tendenziell optimistisch entgegen. Trotzdem machst du dir hin und wieder Sorgen, ob du alles Neues gut bewältigen wirst – und das ist völlig normal vor einem lebensverändernden Ereignis. Glaub an dich! Solltest du bemerken, dass deine Grundstimmung zu sehr in Richtung Zweifel abrutscht, rede mit Freunden und deiner Hebamme darüber.

Was tun gegen bei einer Schwangerschaftsdepression

Bei einer Schwangerschaftsdepression solltest du dich zunächst deiner Familie und deinen Freunden öffnen. Nur wenn sie über deinen Zustand informiert sind, können sie dir helfen. Weitere Ansprechpartner sind dein Arzt oder deine Hebamme. Diese können dich bestmöglich beraten und empfehlen dir gegebenenfalls eine Psychotherapie.

– mami-first.de Redaktion

Daneben gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um deine Schwangerschaftsdepression selbst zu bekämpfen oder dieser vorzubeugen:

• Gönn dir Schlaf! Dein Schlafbedarf kann in der Schwangerschaft deutlich höher sein als normal. Wenn du am Tag unausgeschlafen bist, wirkt sich dies negativ auf deine Stimmung aus.

• Ernähre dich gesund! Dein Baby verlangt nach vielen Nährstoffen. Wenn dadurch deinem Körper wichtige Stoffe fehlen, kann dich dies in eine abgeschlagene Stimmung versetzen.

• Bewege dich ausreichend! Sport ist gesund – das wissen wir alle, aber vernachlässigen dies oft in der Schwangerschaft. Nun muss es nicht mehr das anstrengende Workout im Fitnessstudio sein, sondern der Sport kann aus einem ausgedehnten Spaziergang oder einem speziellen (Yoga-) Kurs für Schwangere bestehen.

• Halte dich an der frischen Luft auf! Bewegung und frische Luft bringen den Kreislauf in Schwung. Ein Spaziergang von einer halben Stunde pro Tag reduziert den Stress bereits merklich und schenkt dir die nötige Auszeit.

Das wichtigste zum Schluss: Eine Schwangerschaftsdepression ist eine Krankheit und kann behandelt werden! Sie wird keinen Einfluss auf deine Qualität als Mutter haben. Suche dir Hilfe, um dich auf die Geburt deines Babys vorzubereiten.

Wochenbettdepression: Die Schwangerschaftsdepression nach der Geburt

Die erste Zeit mit deinem Baby sollte eigentlich ein Moment voller Glück sein. Doch viele haben auch schon von den Heultagen, dem so genannten „Baby Blues“ gehört. Dabei handelt es sich um einige Tage voller Gefühlsschwankungen, die keine Erkrankung darstellen.

Anders ist es, wenn die traurigen Gefühle nicht wieder verschwinden und sich in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung verwandeln und über mehrere Wochen anhalten. Dann hat man es mit einer Schwangerschaftsdepression nach der Geburt, der so genannten Wochenbettdepression (postpartale Depression), zu tun.

Alles Wichtige zum Thema Wochenbettdepression erfährst du im Folgenden.

Wie häufig tritt eine Schwangerschaftsdepression nach der Geburt auf?

Eine Wochenbettdepression, also eine Depression nach der Geburt, tritt ca. bei 10-15% aller Mütter auf. In seltenen Fällen können auch Väter eine solche Depression entwickeln.

Abzugrenzen ist die Wochenbettdepression (Postpartale Depression) von der Postpartalen Psychose. Letztere betrifft nur 1-2 Frauen von 1000 (0,1-0,2%)

Was sind die Ursachen für eine Wochenbettdepression?

Häufig wird die Schuld für eine Depression nach der Geburt den Hormonen gegeben. Diesen Irrtum glaubte man lange, da nach der Geburt das Hormon Prolaktin im Körper zunimmt und dies als Auslöser für Wochenbettdepressionen interpretiert wurde. Allerdings tritt diese Hormonumstellung bei allen Frauen auf und nicht nur bei den Erkrankten.

Daher ist die Hormonumstellung als Ursache für Wochenbettdepressionen heute höchst umstritten. Vielmehr vermutet man andere Gründe für die Erkrankung.

Das größte Risiko für eine Depression nach der Geburt haben Frauen, die bereits früher in ihrem Leben unter einer Depression gelitten haben. Auch Frauen die bereits einen besonders intensiven Baby Blues hatten, sollten genau auf sich und die entsprechende Symptome achten.

– mami-first.de Redaktion

Ursachen für eine Wochenbettdepression sind vielfältig und können in 4 Bereiche gegliedert werden:

Körperliche Faktoren: z.B. Hormonumstellung nach der Geburt, Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt

Psychische Faktoren: z.B. neuer Lebensrhythmus, traumatisches Geburtserlebnis, Schlafmangel

Soziale Faktoren: z.B. veränderte Beziehung zum Partner, fehlende Partnerschaft oder instabiles soziales Umfeld

Gesellschaftliche Faktoren: z.B. perfektes Bild des Mutterrolle

Wie sind die Symptome einer Wochenbettdepression?

Die Symptome einer Wochenbettdepression sind – ähnlich wie die Symptome einer Schwangerschaftsdepression– zahlreich und sehr unterschiedlich. Die Schwierigkeit ist, dass sich die Wochenbettdepression langsam anbahnt und Stimmungsschwankungen schnell auf die Hormone geschoben werden. So wird die Erkrankung meist erst spät erkannt.

Das Leben der betroffenen Mütter ist meist geprägt von Desinteresse, sowohl dem Baby als auch der gesamten Familie gegenüber. Dies bedeutet nicht, dass sie ihr Baby vernachlässigen, meist versorgen sie es korrekt. Jedoch geschieht dies ohne Emotionen. Mütter mit Wochenbettdepressionen vernachlässigen häufig sich selbst und sind ihrem Kind gegenüber teilnahmslos.

Da das Erscheinungsbild einer Wochenbettdepression so vielfältig ist, achte bitte bei dir selbst bitte auch auf folgende Symptome:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Traurigkeit (keine Freude)
  • Gefühl der inneren Leere
  • Schlechter Schlaf (auch wenn das Baby schläft)
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, bis hin zu niedrigem Selbstbewusstsein
  • Hoffnungslosigkeit
  • Ambivalente Gefühle dem Kind gegenüber (eine Verbindung zum Baby aufzubauen, fällt schwer)
  • Angst, dass Baby zu verletzen
  • Das Gefühl, das Baby nicht liebhaben zu können
  • Sexuelle Unlust
  • Zittern
  • Ängste, bis hin zu Panikattacken
  • Selbstverletzung
  • Selbstmordgedanken

Was tun, wenn du denkst, dass deine Partnerin an einer Wochenbettdepression erkrankt ist?

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Partnerin an einer Wochenbettdepression erkrankt ist, nehme die Situation und damit auch die Gefühle deiner Partnerin ernst.

Lass sie in deinen Armen weinen und gebe ihr das Gefühl der Zuneigung. Unterstütze deine Partnerin im Haushalt und gebe ihr die Gewissheit, dass sie eine gute Mutter ist. Und ganz wichtig: Bestärke sie darin, sich professionelle Hilfe zu holen!

– mami-first.de Redaktion

Wie wird eine Wochenbettdepression behandelt?

Die Depression nach der Schwangerschaft wird von deinem Haus- oder Frauenarzt festgestellt. Dazu wird meist ein spezieller Fragebogen genutzt, der die Ausprägung der Wochenbettdepression offenbart.

Die Behandlung der Wochenbettdepression richtet sich nach deren Schwere. In leichten Fällen hilft häufig eine Unterstützung bei den alltäglichen Arbeiten. Familie oder Freunde können sich um den Haushalt kümmern oder auch mal für ein paar Stunden Babysitten. Dies hilft der betroffenen Mutter meist so, dass sich die Symptome minimieren. Wenn das soziale Umfeld nicht unterstützen kann, ist es auch möglich, dass die Hebamme oder eine Haushaltshilfe zur Unterstützung gestellt wird.

In schwereren Fällen wird der Arzt eine Psychotherapie empfehlen. Zusätzlich können Antidepressiva verschrieben werden. Hilft dies alles nichts, ist eine stationäre Behandlung notwendig – es gibt Kliniken, die Mutter und Kind gemeinsam aufnehmen.

Wie kann ich einer Wochenbettdepression vorbeugen?

Vorbereitende Maßnahmen gegen eine Wochenbettdepression kannst du kaum treffen. Du solltest dich nach der Geburt nicht übernehmen und dankbar Hilfe von Eltern und Freunden annehmen, insbesondere wenn du keinen Partner an deiner Seite hast. Wenn du bereits in der Schwangerschaft unter Depressionen gelitten hast, wird dir meist direkt nach der Geburt verstärkt Hilfe von der Klinik angeboten.

Ist eine Wochenbettdepression gefährlich?

Eine direkte Gefahr geht von der Wochenbettdepression meist nicht aus. Allerdings ist sie für die Mutter selbst sehr belastend und kann auch auf die Mutter-Kind-Beziehung dauerhaft negativ beeinflussen, da die Mutter nur schwer auf die Bedürfnisse des Babys eingehen kann. Manche Mütter entwickeln Gedanken, ihrem Kind etwas anzutun – dies wird zwar so gut wie nie in die Tat umgesetzt, kann aber dazu führen, dass die Mutter sich viele Dinge mit ihrem Baby nicht mehr alleine zutrauen.

Sehr schwere Depressionen können natürlich im schlimmsten Fall auch zu einem Suizid führen. Daher solltest du dich nicht schämen, wenn du Symptome einer Wochenbettdepression an dir feststellst, sondern zeitnah einen Arzt aufsuchen. Dies wird dein Leben und die Beziehung zu deinem Kind nachhaltig verbessern.

Schwangerschaftsdepression Symptome – Das sind die 5 typischen Anzeichen

„Ach, das sind nur die Hormone“ – Sorgen und Ängste von Schwangeren werden häufig mit diesem Satz abgetan. Doch wenn Niedergeschlagenheit zum Dauerzustand wird, hat dieses nichts mehr mit Hormonschwankungen zu tun. Eine Depression in der Schwangerschaft solltest du nicht abtun, denn diese erledigt sich nach der Geburt nicht einfach von allein. Zum Glück gibt es einige Anzeichen, die helfen können eine Schwangerschaftsdepression rechtzeitig zu erkennen.

Wieso sich eine Schwangerschaftsdepression entwickelt

Alle verbinden mit der Schwangerschaft ein Gefühl des großen Glücks – doch wieso tritt dann bei vielen Frauen genau in dieser Phase eine Depression auf? Dies ist eigentlich ganz leicht zu erklären: Gerade Frauen werden sich in der Schwangerschaft darüber bewusst, dass eine lebensverändernde Situation bevorsteht.

Situationen, die du nicht kennst, lösen ganz natürlich Ängste in dir aus: wirst du die neue Situation meistern und deinem Kind gerecht werden? Wenn du generell schon vor der Schwangerschaft mit Zukunftsängsten zu kämpfen hattest, können sich diese nun bis zu einer Schwangerschaftsdepression ausweiten. Wenn nun noch fehlender Rückhalt in deinem sozialen Umfeld dazu kommt, werden die Ängste selbstverständlich noch größer und ein Mechanismus zum Überwinden dieser fehlt.

Auch ein komplizierter Schwangerschaftsverlauf kann Schwangerschaftsdepressionen hervorrufen. Auch wenn du Schwierigkeiten hattest, schwanger zu werden, kann diese Situation Depressionen begünstigen. In beiden Fällen wird der eigentlich schöne Moment des Schwangerseins davon überschattet, dass du dir permanente Sorgen machst. Lass dich hier rechtzeitig von deiner Hebamme beraten.

Besonders gefährdet bist du auch, wenn du bereits vor der Schwangerschaft an einer Depression erkrankt bist. Sollte dies der Fall sein, passe bitte besonders gut auf dich auf und achte auf die Symptome. Eine rechtzeitige Behandlung kann hier Wunder wirken.

5 typische Anzeichen für eine Schwangerschaftsdepression

Die Symptome für eine Schwangerschaftsdepression sind vielfältig und anfänglich oft nur schwer von Hormonschwankungen zu unterscheiden. Nach Außen ist deine Schwangerschaftsdepression meist nicht sichtbar, so dass dein Umfeld auch nur schwer oder spät darauf reagieren kann. Achte besonders auf die folgenden 5 Anzeichen:

• Die Stimmungsschwankungen wechseln seltener in Richtung Freude, stattdessen werden deine Gedanken von Ängsten und Traurigkeit bestimmt. Diese lenken dich immer wieder von deiner eigentlichen Tätigkeit ab und dominieren den Tag.

• Du bist permanent müde, hast aber gleichzeitig Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen.

• Du hast trotz Schwangerschaft wenig oder kaum Appetit.

• Statt Glückstränen bringen dich Ängste zum Weinen: Du weinst bereits häufig und könntest dies noch öfter tun.

• Du fühlst dich generell lustlos, kraftlos und antriebslos.

Wenn du diese Anzeichen während deiner Schwangerschaft an dir feststellst, solltest du diese Symptome ernst nehmen. Bekomme keine Panik oder ein schlechtes Gewissen, sondern sprich am besten mit deiner Hebamme. Diese wird dir sicherlich weiterhelfen können.

Kannst du trotz Schwangerschaftsdepressionen eine gute Mutter sein?

Viele Mütter, die in der Schwangerschaft eine Depression erleiden, haben Angst, dass sie später keine gute Mutter für ihr Baby sein können. Daher schweigen sie lieber über ihre Situation, auch aus Angst vor Verurteilung. Dies ist jedoch völlig unbegründet!

Wenn du es zulässt und deine Situation nicht verdrängst, können dir Ärzte und Hebammen helfen. Nur wer die Schwangerschaft gut übersteht, kann danach auch gestärkt in die Rolle der Mutter schlüpfen.

– mami-first.de Redaktion

Wer hilft dir bei einer Schwangerschaftsdepression?

Bei einer (Schwangerschafts-) Depression handelt es sich um eine Krankheit. Also suche dir Hilfe bei deiner Hebamme oder deinem Arzt. Beide können dir helfen und dich unterstützen. Meist reicht eine Psychotherapie zur Behandlung deiner Schwangerschaftsdepression. In seltenen, sehr schweren Fällen, kann auf eine medikamentöse Behandlung zurückgegriffen werden.

Beim Arzt können Untersuchungen auch eine Schilddrüsenunterfunktion belegen. Diese kann auch ein Auslöser für Depressionen sein. Mit etwas Glück wird es dir besser gehen, sobald deine Schilddrüse medikamentös eingestellt ist.

– mami-first.de Redaktion

Neben Gesprächen mit Therapeuten helfen aber auch Gespräche mit deinem Partner, deiner Familie und engen Freunden. Diese können dich mit kleinen Taten, wie zum Beispiel Einkaufen gehen, sehr helfen.

Was unterscheidet die Schwangerschaftsdepression vom Baby Blues?

Bei dem Baby Blues handelt es sich um die sogenannten „Heultage“ nach der Geburt. Meist treten diese am 3. Tag nach der Geburt auf und halten nur wenige Stunden bis zu höchstem einen Monat. Hierbei handelt es sich eher um starke Stimmungsschwankungen durch die emotionale Verarbeitung der Geburt.

Beim Baby Blues handelt es sich um keine Depression und muss daher nicht behandelt werden. Damit ist er ganz klar von der Schwangerschaftsdepression und der Wochenbettdepression abzugrenzen, denn bei diesen beiden handelt es sich um Krankheiten, die dringend behandelt werden müssen.

Schwangerschaftsstreifen verhindern / vorbeugen

In deinem Bauch wächst ein kleines, neues Leben – so schön es auch ist, dein Körper wird bei einer Schwangerschaft stark beansprucht. Von den oft verhassten Schwangerschaftsstreifen hat wohl jeder schon einmal gehört.

Manche Frauen haben Glück und überstehen 9 Monate ohne Dehnungsstreifen, die meisten anderen kämpfen aber früher oder später mit ihnen. Wir erklären dir, wie Schwangerschaftsstreifen überhaupt entstehen und wie du sie bestmöglich verhinderst.

Was sind Schwangerschaftsstreifen und warum entstehen sie?

Bei Schwangerschaftsstreifen handelt es sich um Dehnungsstreifen der Haut. Sichtbar werden sie als blaurötliche Streifen in der Unterhaut. Meist sind sie mehrere Zentimeter lang und 1 mm bis 10 mm breit. Schmerzen bereiten diese nicht.

Durch das enorme Wachstum des Bauches während der Schwangerschaft wird die Haut bzw. das Bindegewebe extrem ausgedehnt. Letzteres ist für die Elastizität unserer Haut verantwortlich. Bei einer Schwangerschaft werden nun Hormone ausgeschüttet, die das Bindegewebe lockern, damit so der Bauch besser wachsen kann.

Auch das Hormon Kortisol, welches in einer Schwangerschaft vermehrt vom Körper produziert wird, vermindert die Elastizität des Bindegewebes zusätzlich. Unelastisches Bindegewebe kann unter verstärkten Druck reißen, so dass Schwangerschaftsstreifen entstehen.

Wann entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Häufig wird die Frage nach dem „wann?“ gestellt, um sich womöglich ab einem gewissen Zeitpunkt der Schwangerschaft „sicher“ vor dem unliebsamen Begleiter zu fühlen. Hier müssen wir dich leider enttäuschen. Die Entwicklung von Schwangerschaftsstreifen verläuft so individuelle wie eine Schwangerschaft selbst.

Bei manchen Frauen beginnt die Haut bereits im zweiten Drittel der Schwangerschaft zu reißen, bei den meisten Betroffenen beginnen die Risse im letzten Drittel. Dies hat eine natürlichen Ursache: in den letzten Monaten wächst der Bauch am meisten und damit ist in diesem Zeitraum auch die Belastung für die Haut am größten.

Aber selbst wenn man es dehnungsstreifenfrei bis zur Geburt geschafft hat, ist dies kein Garant gegen Schwangerschaftsstreifen: Bei manche Frauen entstehen diese auch erst bei der Geburt, selten sogar auch noch beim Milcheinschuss.

Wie beuge ich Schwangerschaftsstreifen vor

Viel kannst du nicht gegen Schwangerschaftsstreifen tun, denn hier kommt es auf die Veranlagung vom Bindegewebe an.

Das einzige was du zum Vorbeugen von Schwangerschaftsstreifen tun kannst, ist, optimale Bedingungen für dein Bindegewebe zu schaffen. Das heißt, umso besser du für dein Bindegewebe sorgst, umso schwächer fallen die Dehnungsstreifen aus.

– mami-first.de Redaktion

· Öle und Massagen

Kein Öl oder Creme der Welt kann verhindern, dass Schwangerschaftsstreifen entstehen. Sie helfen lediglich, die Haut geschmeidig zu halten und können so die Haut minimal vor Dehnungsstreifen schützen. Daher kaufe dir keine überteuerten Produkte, die dir versprechen, Schwangerschaftsstreifen sicher verhindern zu können.

Wenn du das Einölen bzw. Eincremen mit einer Massage verbindest, kannst du die Durchblutung anregen und so die Wirkung verstärken. Beschränke dich dabei nicht nur auf den Bauch, sondern schenke auch anderen potenziell betroffene Hautstellen, wie Brüste, Po und Beine, Aufmerksamkeit.

· Wechselduschen

Wechselduschen sind oft nicht sonderlich beliebt, aber es gibt wenige kleine Maßnahmen, die deine Durchblutung so sehr anregen. Gut durchblutete Haut ist elastischer und neigt daher weniger zu Dehnungsstreifen.

Es empfiehlt sich, mit einer warmen Dusche von 2-3 Minuten zu beginnen. Danach stelle dein Wasser kalt, allerdings nicht eiskalt, und dusche dich langsam von den Zehen bis zum Po und von den Fingern bis zum Oberarm ab. Dusche zuletzt den Oberkörper kalt ab. Diesen Vorgang wiederholst du nun. Du wirst regelrecht spüren, wie dein Körper besser durchblutet wird.

· Richtige Ernährung & viel trinken

Auch hier ist, wie so oft, die Devise: Gute Ernährung! Achte darauf, dass du am Tag 5 Portionen Obst oder Gemüse zu dir nimmst und auf Vollkornprodukte und gesunde Eiweiße zurückgreifst.

Die Vitamine und Mineralstoffe sorgen für eine gesunde Haut und kann somit Dehnungsstreifen vorbeugen.

– mami-first.de Redaktion

So unterstützen speziell die Spurenelemente Kupfer und Mangan dabei, dein Bindegewebe zu erhalten und Vitamin C erhöht die Kollagenbildung und unterstützt so die Bildung von Bindegewebe. Nehme also Produkte wie Fisch, Hülsenfrüchte, Vollkornmehl, Zitrusfrüchte und Grünkohl in deine Ernährung mit auf.

Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wirkt sich positiv auf dein Bindegewebe aus – versuche 2-3 Liter Wasser am Tag zu dir zunehmen.

· Achte auf dein Gewicht

Natürlich gehört zu einer Schwangerschaft auch die Gewichtszunahme – sie ist sogar richtig und wichtig. Hier geht es nur darum, nicht zu übertreiben. „Essen für Zwei“ solltest du nicht wörtlich nehmen – deinem Baby reicht es, wenn du ca. 300 Kalorien pro Tag mehr als normal zu dir nimmst. Wenn du während deiner Schwangerschaft 10 – 18 Kilo zunimmst, liegst du im Normbereich. Dies kann helfen, den Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

· Sport

Bewegung stärkt dein Bindegewebe und so kannst du ganz aktiv Schwangerschaftsstreifen verhindern. Hinzu kommt, dass du durch den Sport weniger Gewicht zunehmen wirst. So unterstützt dich Sport gleich doppelt beim Kampf gegen die Schwangerschaftsstreifen.

Inzwischen gibt es ein zahlreiches Angebot an Kursen speziell für Schwangere, wie Yoga oder Pilates. Aber auch Schwimmen oder ein regelmäßiger ausgedehnter Spaziergang wirkt Wunder.

Was tun, wenn ich trotzdem Schwangerschaftsstreifen bekomme?

Gegen bereits aufgetretene Schwangerschaftsstreifen kannst du leider nichts tun. Nimm sie an und trage sie mit Stolz, denn schließlich sind diese nur entstanden, weil ein neues Leben in die gewachsen ist. Freue dich weiterhin auf dein Baby und creme die betroffenen Stellen gut ein, denn gerissenes Bindegewebe kann die Haut zum Jucken bringen. Mache dir keine Sorgen, dass sich die Schwangerschaftsstreifen permanent weiter ausbreiten, oft treten sie nur schubweise mit dem Wachstum des Bauches auf.

Wenn du Schwangerschaftsstreifen am Bauch bekommen hast und dich fragst, wie dieser nach der Geburt aussehen wird, verraten wir dir in einem anderen Beitrag alles Wissenswerte zum Bauch nach der Schwangerschaft.

Viele Frauen kämpfen mittlerweile öffentlich dafür, dass Schwangerschaftsstreifen nicht mehr als negativer Makel empfunden werden. Unter dem Hashtag #tigerstreifen präsentieren sie ihre Dehnungsstreifen in den sozialen Medien. So können Frauen sich drin bestärken, die Schwangerschaftsstreifen eher anzuerkennen und als Zeichen für ein tolles Ereignis, der Geburt des Babys, anzunehmen.

Und wir können dich beruhigen: Die Schwangerschaftsstreifen verblassen mit der Zeit. Wenn du den Rückbildungskurs online oder vor Ort absolvierst, wird dein Bauch und Rumpfbereich wieder straffer. Eventuell verändert sich dann auch das Erscheinungsbild der Streifen. Nach einem guten Jahr wird man die Streifen kaum noch sehen und mit der Zeit verschwinden sie optisch fast ganz. Da es sich bei Schwangerschaftsstreifen um Narben handelt, verblassen sie umso besser, desto besser du sie pflegst, beispielsweise mit Ölen und Cremes.

Schwangerschaftsdepression – was tun? Hilfe und Behandlungsmöglichkeiten

Alle um dich herum erwarten, dass du nun der glücklichste Mensch auf der Welt bist. Stattdessen fühlst du eine große Traurigkeit, vielleicht sogar Angst. Eine Schwangerschaftsdepression solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hier wollen wir dir eine einige Hilfen an die Hand geben und dich über Behandlungsmethoden aufklären.

Warum und wie häufig treten Depressionen in der Schwangerschaft auf?

Du bist schwanger! Wahrscheinlich der Moment, auf den du dich so sehr gefreut hast. Nun ist es soweit und statt unendlichem Glück fühlst du große Traurigkeit. Zunächst lass dir gesagt sein: Du bist damit nicht allein! Ca. 12 von 100 Frauen erleiden während der Schwangerschaft eine Depression.

Meistens wird ein ungutes Gefühl auf die Hormone geschoben. Doch das ist falsch! Depressive Gefühle entstehen nicht durch Hormone. Vielmehr sind Ängste und Stress ein Auslöser für Schwangerschaftsdepressionen.

– mami-first.de Redaktion

Viele Frauen sind sich bewusst, dass die bevorstehende Geburt ihr Leben verändern wird und sie fangen an, sich Sorgen zu machen, wie sie dieses neue Leben händeln sollen. Diese äußeren Faktoren beeinflussen die Krankheit mehr als Hormone oder eine gewisse Feinfühligkeit während der Schwangerschaft.

Welche Risikofaktoren gibt es für eine Schwangerschaftsdepression?

Das größte Risiko für eine Schwangerschaftsdepression ist das bereits frühere Auftreten einer Depression oder Angststörung. Durch die Extremsituation einer Schwangerschaft kann man schnell wieder zurück geworfen werden. Aber eine Schwangerschaftsdepression kann auch Frauen treffen, die mit dieser Erkrankung bisher noch nicht zu kämpfen hatten.

Insbesondere der Druck, wenn man das Gefühl hat, mit der kommenden, neuen Situation alleine da zu stehen, begünstigt eine Schwangerschaftsdepression. Daher sind Probleme in der Partnerschaft, mangelnde Unterstützung von Freunde oder Familie oder der Verlust eines geliebten Menschen häufig Auslöser für eine Depression während der Schwangerschaft.

Daneben beeinflusst der Schwangerschaftsverlauf dein Gefühlsleben meist stark: Hattest du bereits eine Fehlgeburt, hattest Schwierigkeiten schwanger zu werden oder hast einen komplizierten Schwangerschaftsverlauf? Dann achte nun bitte ganz genau auf dich und hole dir im Zweifel Hilfe.

Wie wird eine Schwangerschaftsdepression erkannt und behandelt?

Eine Schwangerschaftsdepression wird meist durch ein ausführliches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt festgestellt. Dabei ist das entscheidende, ob der Arzt oder die Ärztin eine medikamentöse Therapie für notwendig hält oder nicht. Meist ist die Behandlung mit Psychopharmaka aber nur in sehr schweren Fällen der Depression notwendig.

Wenn du eine leichte Form der Schwangerschaftsdepression hast, reicht dagegen häufig eine psychotherapeutische Therapie. Hier gibt es zum Beispiel Schwangerschaftskurse oder besondere Kursangebote in Eltern-Kind-Zentren.

Jede Form der Kommunikation wird dir bei einer Schwangerschaftsdepression helfen.

– mami-first.de Redaktion

Weihe am besten auch deine Familie und Freunde ein. So können sie dich unterstützen und dich nicht mit unbedachten Äußerungen verletzen oder dich noch tiefer in die Depression stürzen lassen.

Eine gute Beratung wird dir Tipps geben, welche Veränderungen im Alltag dir bei der Bewältigung deiner Schwangerschaftsdepression helfen können.

Was dir bei einer Schwangerschaftsdepression helfen kann

Neben der (medikamentösen) Behandlung gibt es einige Dinge, die du in deinem Alltag verändern kannst, um der Schwangerschaftsdepression entgegen zu wirken. Durch einen Geburtsvorbereitungskurs online oder vor Ort lernst du zusätzlich dich mit der Schwangerschaft auseinander zu setzen.

• Freunde und Familie

Kläre deine Freunde und Familie bewusst über deine aktuellen Gefühle auf. Dies hat gleich mehrere Vorteile: alles mit sich alleine auszumachen, verstärkt die Depression. Auch vermeidest du, dass Freunde oder Familie unbeabsichtigt in verbale Fettnäpfchen treten, nach denen es dir noch schlechter geht.

Außerdem kannst du sie nun viel einfacher um Unterstützung bitten. Menschen, die sich über deine aktuelle Lage bewusst sind, werden dich gerne bei den anfallenden Aufgaben unterstützen – eigene Mamas suchen doch sowieso die süßesten Bodys für dein Baby aus.

• Ernährung

Und immer wieder spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Gesunde Ernährung sorgt dafür, dass du und dein Baby mit allen nötigen Nährstoffen versorgt seid. Fehlende Nährstoffe können dich schwächen und in eine abgeschlagene Stimmung versetzen. Also achte auf euch beide und hole dir neuen Schwung durch die richtige Ernährung.

• Schlafverhalten

Zu wenig Schlaf verstärkt deine Depressionen. Du denkst, du schläfst bereits ausreichend, weil du bisher immer mit 7 Stunden Schlaf ausgekommen bist? Dieser Bedarf kann sich nun deutlich ändern, denn das wachsende Baby beansprucht deinen Körper enorm. Gönne dir also ruhig einen Mittagsschlaf oder dehne deinen Nachtschlaf aus. Erholt kommst du wesentlich besser gegen deine Schwangerschaftsdepression an. Und hast vielleicht sogar eine Reserve für eine Runde Bewegung.

• Bewegung

Auch wenn du dich matt fühlst, überwinde dich zur Bewegung. Mit Sport ist hier weniger ein anstrengendes Workout gemein, als eher ein ausgedehnter Spaziergang oder ein spezieller Kurs für Schwangere. Hier gibt es inzwischen ein breites Angebot. Besonders eignet sich Yoga, denn dieser Sport gilt als besonders angst- und depressionsreduzierend.

Aber auch Bewegung an der frischen Luft kann sehr guttun, denn die Kombination regt deinen Kreislauf besonders an. Danach hast du eher die Motivation, Aufgaben zu erledigen oder auch einfach unwichtige Aufgaben zu streichen, denn Ängste werden durch Sport deutlich reduziert.

• Frische Luft und Sonnenlicht

Deine Vorbereitungen bzw. Vorsätze stapeln sich zu Hause und du weißt nicht mehr, wo du anfangen sollst? Dann flüchte kurzfristig aus deiner Umgebung ins Freie. Frische Luft regt den Kreislauf an. Nicht Ablenkung hilft dir, gegen deine Depressionen zu kämpfen, sondern bewusste Auszeiten zum Genießen.

• Suche einen Arzt auf

Eine Depression ist eine Erkrankung. Scheue dich also nicht, einen Arzt oder Psychotherapeuten aufzusuchen. Habe Vertrauen und sprich offen mit ihm über deine Sorgen und Ängste. Vielleicht kann dir er auch Gruppen empfehlen, bei denen du dich mit anderen betroffenen Personen austauschen kannst.

Was du bei einer Behandlung mit Psychopharmaka beachten musst

Solltest du unter einer sehr schweren Form der Schwangerschaftsdepression leiden, wird dir zur Therapie vermutlich ein Selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (kurz SSRI) verschrieben. Die Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Medikamente sind gut erforscht und werden auch in der Schwangerschaft gut vertragen. Wenn du diese Medikamente einnimmst, stellt dies in der Regel weder ein Risiko für dich noch für dein ungeborenes Baby dar.

Trotzdem solltest du sicherheitshalber eine Ultraschall-Feindiagnostik durchführen lassen. Auch die Hebamme und die Ärzte bei der Geburt solltest du über die Einnahme informieren.

Trotz allem birgt die Einnahme von einem Medikament immer ein gewisses Risiko (z.B. Frühgeburt) und ein Baby kann so nach der Geburt bereits Entzugserscheinungen aufweisen. Der Arzt wird genau das Risiko abwägen und eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.

Rückbildungskurs online oder vor Ort? Ein Vergleich

Die ersten Flitterwochen mit Deinem Baby sind vergangen und Du fragst Dich, wo Du einen Rückbildungskurs machen kannst? Generell kannst Du zwischen Kursen vor Ort, Youtube Tutorials und einem Online Rückbildungskurs wählen.

Rückbildungskurs im Vergleich

So findest Du den besten Rückbildungskurs für Deine Bedürfnisse

Das Wichtigste in Kürze

  • sechs bis acht Wochen nach einer vaginalen Geburt kannst Du beginnen
  • nach einem Kaiserschnitt solltest Du erst acht bis zehn Wochen danach mit der Rückbildungsgymnastik beginnen
  • wichtig ist, dass Verletzungen z.B. am Damm abgeheilt sind. Befrage hierzu ruhig Deinen Frauenarzt
  • bei der Rückbildungsgymnastik wird Dein Beckenboden sowie die Rumpfmuskulatur gestärkt
  • ein guter Rückbildungskurs beinhaltet auch Theorie, damit Du verstehst welche Körperbereiche Du wann und wie trainieren solltest

Der Klassiker: Rückbildungskurs in München und anderen Städten

In jeder Stadt gibt es die klassischen Kurse vor Ort. Anders sieht es auf dem Land aus. Hier kann es sein, dass Du bis in den nächsten größeren Ort fahren musst. Meist bieten Hebammenpraxen die Rückbildungsgymnastik an. Es gibt aber noch andere Institutionen wie zum Beispiel zertifizierte Yoga Studios mit dem Angebot eines Rückbildungskurs. Ein Vergleich von Müttern im Internet offenbart, dass es besonders in kleineren Städten und Gemeinden schwierig ist einen Platz zu bekommen. Es ist natürlich besonders wichtig sich rechtzeitig um einen Platz zu kümmern. Prüfe am besten schon vor der Geburt Deines Kindes, wo bei Dir in der Nähe entsprechende Anbieter sind, welche Termine angeboten werden und ob Du Dich schon jetzt auf die Liste setzen lassen kannst. Ab wann ein Rückbildungskurs besucht werden kann, ist je nach Verfügbarkeit des Kurses und natürlich auch abhängig wie Du Dich fühlst. In der Regel starten die meisten Frauen sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Nach einem Kaiserschnitt kann es auch bis zu zehn Wochen dauern.

Informiere Dich auch rechtzeitig, ob die Krankenkasse die Kosten für Deinen Rückbildungskurs übernehmen kann. In der Regel ist das der Fall, wenn Du gesetzlich versichert bist. Bei Privat-Versicherten kann der Sachverhalt anders liegen. Wichtig ist auch, dass Du nicht zu lange wartest mit dem Kurs. Denn die Krankenkasse zahlt nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich.

Vorteile eines Rückbildungskurses vor Ort

Bei einem Rückbildungskurs in München und anderen Städten plant die leitende Hebamme für jeden einzelnen Termin passende Übungen, die stetig aufeinander aufbauen. Der Körper wird nach und nach gestärkt und wirst immer mehr Übungen kennenlernen, die Dir gut tun.

Ein großer Vorteil ist sicherlich, dass Du die Möglichkeit hast direkt Fragen an die Kursleitung zu stellen. Vielleicht spürst Du bei manchen Übungen noch Schmerzen an der Naht oder Du hast bestimmte Fragen zur Rektusdiastase. Dann kann es angenehm sein, wenn man diese direkt beantwortet bekommt und sich nicht ewig durch Foren googelt.

Im Vergleich bieten Rückbildungskurse vor Ort noch einen weiteren Vorteil. Du triffst auf andere frischgebackene Mamis und kannst Dich austauschen zu allen Themen, die Dich gerade beschäftigen. Und das sind eine Menge, denn ein neues, kleines Wunder ist bei Dir zu Hause eingezogen und alles ist aufregend und Neu.

Nachteile eines Rückbildungskurses vor Ort

Ein großer Faktor ist das Zeitproblem. Vorallem, wenn Du schon Geschwisterkinder zu Hause hast, kann es zur großen Herausforderung werden einen Termin pro Woche einzuhalten. Besonders dann, wenn Du nicht die Großeltern als Babysitter einspannen kannst. Hinzu kommt, dass Du nicht nur die reine Kurszeit berechnen musst, sondern auch An- und Abfahrtszeit sowie weitere Zeitfresser z.B. die leidige Parkplatzsuche.

Darfst Du Dein Baby mit zum Kurs bringen, bringt es den Vorteil, dass Du keinen Babysitter benötigst. Ein großer Nachteil ist jedoch, dass hier viele Personen aufeinander treffen und man sich besonders im Winter schnell mal einen Schnupfen holen kann.

Zuletzt berichten diverse Mütter im Internet auch darüber, dass ein herkömmlicher Rückbilungskurs im Vergleich weniger Trainingseffekt erzielt, als ein Onlinekurs, da der Präsenztermin meist nur einmal pro Woche sei und für die Übungen zu Hause oft die nötige Erinnerung an die Ausübung zum Beispiel in Form eines erklärenden Videos fehle.

Online Rückbildungskurs – schon ab dem Wochenbett eine sinnvolle Begleitung

Nicht nur in Zeiten von Corona oder anderen Bedingungen äußerst gefragt: Ein Online Rückbildungskurs. Diesen gibt es von verschiedenen Anbietern im Netz. Auch hier vermitteln Hebammen und postnatale Experten* die nötige Theorie und zeigen Übungen zur Rückbildungsgymnastik. In der Regel bekommst Du das Wissen mithilfe von Video Lektionen oder Live Sessions vermittelt. Oft stehen noch weiterführende Materialien für Dich zum Download bereit. Je nach Anbieter erhältst Du den Zugang für eine bestimmte Dauer oder unbegrenzt an. Du fragst Dich, ob Du einen Rückbildungskurs online machen möchtest? Die Vor- und Nachteile, die Online Rückbildungsgymnastik im Vergleich zum Kurs vor Ort zu bieten hat, erläutern wir Dir im Folgenden.

Vorteile eines Online Rückbildungskurses

Wenn eines nach der Geburt Deines Kindes kostbar geworden ist, dann ist es Zeit! Zeit zum Duschen, Zeit zum Frühstücken, ja sogar Zeit, um in Ruhe auf die Toilette gehen zu können. Alles erstmal gar nicht so einfach, denn Dein kleines Wunder fordert Dich rund um die Uhr. Damit Du Deinen Neuankömmling in vollen Zügen genießen kannst, ist es wichtig Zeit zu sparen wo es nur geht. Bei einem Online Rückbildungskurs geht im Vergleich weniger Zeit drauf, weil Du die An- und Abfahrt sowie die Extra-Zeit für die Suche nach einem Parkplatz oder anderes nicht berechnen musst. Du kannst direkt zu Hause starten.

Fast noch wichtiger als das Thema Zeit ist der Aspekt der Flexibilität. Bei einem Rückbildungskurs vor Ort hast Du fixe Termine, die Du einhalten musst. Nicht immer leicht, wenn Dein Baby gerade Hunger hat, Du bereits Geschwisterkinder zu Hause hast oder vielleicht schon geringfügig arbeitest. Einen Online Rückbildungskurs kannst Du durchführen, wann es DIR gerade passt. Auch bei einer Krankheit, versäumst Du keine Stunden.

Viele frischgebackene Mamis berichten von Ihrem Online-Rückbildungsgymnastik-Test, dass es ihnen leichter fiel ihren inneren Schweinehund zu überwinden, weil sie direkt loslegen konnten ohne große Vorbereitung. Der innere Schweinehund kann in der Tat zum Störenfried werden. Die Müdigkeit übermannt Dich vielleicht gerade und Du überlegst, ob es nicht einfach reicht das Essen anzupassen, um am Bauch abzunehmen. Das dies ein Trugschluss ist und es absolut nicht empfehlenswert ist die Rückbildungsgymnastik einfach auszulassen, erfährst Du in einem anderen Beitrag.

Gemütlich im Wohnzimmer starten zu können, hat nicht nur den Vorteil, dass Du Dich vielleicht eher zur Gymnastik überwinden kannst. Vielleicht gehörst Du auch zu den Frauen, die sich in der heimischen Atmosphäre wohler fühlen, wenn Sie Übungen ausprobieren.

Zu guter Letzt gilt: Der Online Rückbildungskurs findet garantiert statt. Die Kurslehrerin kann nicht krank werden, der Babysitter muss nicht organisiert werden und es kann auch keine Pandemie wie Corona dazwischen kommen.

Nachteile eines Online Rückbildungskurses

Vielleicht spielst Du mit dem Gedanken einen Online Rückbildungskurs zu kaufen, vergiss nicht, dass Du die Übungen alleine zu Hause durchführen musst. Direkt Fragen zu stellen bei der etwaigen Übung geht natürlich nur während einer Live Session. Meist bieten die Onlinekurse einen Kontakt per Mail an. Auch andere Mamis kann man bei einem solchen Kursangebot höchstens online kennen lernen.

Ein weiterer Nachteil kann sein, dass Du gerne jemanden hättest, der Dich während der Ausführung der Übung kontrolliert und Dir zum Beispiel mitteilt, dass Dein Rücken noch gerader gehalten werden muss.

Vor Ort oder online – welcher ist der beste Rückbildungskurs?

Im Rückbildungskurs Vergleich stehen sich Offline und Online Angebote in nichts nach. Es sind vielmehr Deine persönlichen Vorlieben sowie äußere Umstände wie Corona ein Grund Deine Entscheiden danach auszurichten.

Möchtest Du

  • maximal flexibel bleiben
  • mehr als einmal pro Woche Übungen machen
  • dich nicht um einen Babysitter bemühen müssen
  • direkt loslegen können, wann es dir gerade passt, um damit den inneren Schweinehund zu besiegen
  • am liebsten schon im Wochenbett mit leichten Übungen beginnen

Dann ist ein Online Rückbildungskurs sicherlich eine gute Wahl.

Möchtest Du

  • Kontakt zu anderen frischgebacken Mamis bekommen
  • „auch mal raus“ kommen
  • die Gruppendynamik nutzen, um den inneren Schweinehund zu überwinden
  • direkt der Hebamme Fragen stellen können

Dann ist ein Online Rückbildungskurs sicherlich eine gute Wahl.

Geburtsvorbereitung im Vergleich – vor Ort oder online?

Die Geburt Deines Kindes steht bevor und Du fragst Dich, wo Du einen Geburtsvorbereitungskurs machen kannst? Generell kannst Du zwischen Kursen vor Ort, Online Geburtsvorbereitung und Youtube Tutorials wählen. Entdecke die einzelnen Vor- und Nachteile der einzelnen Geburtsvorbereitungskurse im Vergleich und finde das richtige Angebot für Dich.

Geburtsvorbereitungskurs im Vergleich

So findest du den besten Geburtsvorbereitungskurs für deine Bedürfnisse

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurse vor Ort werden von vielen Institutionen angeboten. Kümmere dich rechtzeitig ab der 20. Schwangerschaftswoche um einen Platz
  • Deutlich flexibler ist der Online Geburtsvorbereitungskurs. Hier kannst du dir bequem einen Platz buchen, wenn du selbst bereit bist und Zeit hast
  • Grundsätzlich wird empfohlen, dass Du ab der 29. Woche mit der Geburtsvorbereitung beginnst
  • Die Geburtsvorbereitung sollte aus Theorie und Praxis Elementen bestehen
  • Du lernst, welche Geburtsorte in frage kommen, wie eine natürliche Geburt abläuft und wie Du die Schmerzen bewältigen kannst.

Der Klassiker: Geburtsvorbereitungskurs in München und anderen Städten

Klassische Kurse vor Ort gibt es in jeder größeren Stadt. Ob in einer Hebammenpraxis oder an einer Volkshochschule gehalten ist unterschiedlich. Viele Institutionen bieten vor Ort die Geburtsvorbereitung an. Im Vergleich von Müttern im Internet zeigt sich, dass es je nach Stadt oft einen Mangel an Plätzen gibt. Aus diesem Grund wird allgemein empfohlen sich schon frühzeitig um einen Geburtsvorbereitungskurs in München oder einer anderen Stadt zu kümmern, bestens falls in der 20. Schwangerschaftswoche. Ab wann ein Geburtsvorbereitungskurs besucht werden kann, ist je nach Verfügbarkeit eines Kurses. Wichtig wäre jedoch um die 29. Schwangerschaftswoche zu starten.

Es gibt

  • mehrwöchige Kurse (meistens rund 14 Stunden über sieben bis acht Wochen)
  • Crashkurse (an einem Wochenende)
  • Kurse für Zweitgebärende

Für einen Geburtsvorbereitungskurs mit bis zu 14 Stunden trägt die Krankenkasse die Kosten. Kümmere dich rechtzeitig um alle notwendigen Materialien für die Erstattung. Falls Du Dir unsicher bist, ob Dein Partner Dich begleiten darf, rufe am besten vorher an. Bei einigen Geburtsvorbereitungskursen in München und anderen Städten darf der beziehungsweise die Partnerin zwar mit, muss aber selbst die Kosten dafür (i.d.R. 50 – 120 Euro) tragen. Du überlegst einen Geburtsvorbereitungskurs vor Ort zu machen? Entdecke jetzt die Vor- und Nachteile.

Vorteile eines Geburtsvorbereitungskurses vor Ort

Bei einem Geburtsvorbereitungskurs in München und anderen Städten plant die leitende Hebamme für jeden Kurstermin einen passenden Themenblock. Wichtiges Wissen wird so in “kleinen Häppchen” erlernt und kann von Termin zu Termin gefestigt werden.

Ein großer Vorteil ist sicherlich die Möglichkeit direkt Fragen an andere Schwangere sowie die leitende Hebamme stellen zu können. Ob bei einer Übung oder schon in Hinblick auf erste Geburtswehen, Schwangeren gehen eine Menge Fragen durch den Kopf. Schön ist es, wenn man diese direkt beantwortet bekommt und sich nicht ewig durch Foren googelt.

Im Vergleich punkten Geburtsvorbereitungskurse vor Ort auch durch die Möglichkeit andere Schwangere zu treffen und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Wenn der Mutterschutz beginnt, kann es schön sein, sich mit anderen werdenden Mamas auch abseits der Kurstermine zu treffen und zu plaudern.

Nachteile eines Geburtsvorbereitungskurses vor Ort

Für die Kursteilnahme hast du ein fixes Zeitfenster. Der Kurs sollte drei bis vier Wochen vor Deinem Entbindungstermin enden. Für den gewöhnlichen Kurs hast du pro Woche einen Termin, für einen Crashkurs musst Du Dir ein Wochenende freihalten. Die Zeit ist hier für viele Schwangere, insbesondere Zweitgebärende ein absoluter Nachteil. Nicht immer lassen sich die vorgegebenen Kurstermine gut mit dem Alltag vereinbaren. Auch wenn der Partner mitkommen möchte, ist oft der feste Termin ein Problem, der sich zum Beispiel mit einem wichtigen Meeting im Büro überschneidet.
Neben der fehlenden Flexibilität haben Zweitgebärende oft das Problem der Kinderbetreuung. Nicht immer sind Oma und Opa vor Ort, um auf die Geschwisterkinder aufzupassen.

Wer schon ein oder mehrere Kinder entbunden hat, wird sich womöglich nicht mehr für jede Thematik interessieren. Im Geburtsvorbereitungskurs Vergleich geben Mütter im Internet an, dass es bei Ihnen vor Ort nicht immer die Option eines Kurses für Zweitgebärende gibt und sie sich im gewöhnlichen Kurs insgesamt eher langweilen.

Ein weiterer Punkt ist die Gesundheit und der individuelle Schwangerschaftsverlauf. Nicht jede Schwangere fühlt sich vital, manche bekommen Bettruhe verschrieben.Kann man einen Kurs Termin nicht wahrnehmen, besteht in der Regel nicht die Möglichkeit diesen nachzuholen. In diesem Fall kann ein Online Geburtsvorbereitungskurs die Stunden vor Ort ersetzen. Sprich am besten mit Deiner Krankenkasse, ob Sie die Kosten übernimmt.

Online Geburtsvorbereitungskurs: Flexible Wissensvermittlung für zu Hause

Was vor vielen Jahren noch ein absolutes Fremdwort war, ist mittlerweile in aller Munde und erfreut sich großer Beliebtheit: Onlinekurse. Einen Online Geburtsvorbereitungskurs gibt es von verschiedenen Anbietern. Ähnlich wie beim Kurs vor Ort wird auch hier das nötige Wissen von einer Hebamme vermittelt, um sich umfassend auf die Geburt vorzubereiten. Meist erfolgt die Wissensvermittlung mithilfe von Video Lektionen und Download Materialien. Bei manchen Anbietern bekommst Du unbegrenzten Zugang, andere bieten eine bestimmte Dauer an. Du fragst Dich, ob Du einen Geburtsvorbereitungskurs online machen möchtest? Wir verraten Dir dir Vor- und Nachteile, die ein Online Geburtsvorbereitungskurs im Vergleich zum Kurs vor Ort zu bieten hat.

Schwangere Frau sieht sich Online Geburtsvorbereitungskurs auf dem Handy an
Charles Deluvio – Unsplash

Vorteile eines Online Geburtsvorbereitungskurses

Im Vordergrund steht hier ganz klar die Flexibilität. Einen Online Kurs kannst Du zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen, genau dann, wenn es für Dich persönlich passt. Bist du krank oder aufgrund eines Termins verhindert, kannst du dir die Lektion einfach an einem anderen Tag ansehen. Du bist somit völlig unabhängig von anderen Teilnehmern oder der leitenden Hebamme und kannst frei nach deinem Terminkalender entscheiden. Ideal für Frauen, die die Geburtsvorbereitung flexibel im Alltag integrieren möchten. Außerdem kannst Du selbst bestimmen, ab wann ein Geburtsvorbereitungskurs für Dich Sinn macht. Ob Du schon in der 15. Schwangerschaftswoche loslegen möchtest oder erst in der 32. Woche bleibt vollkommen Dir überlassen.

Hinzu kommt, dass Du den Online Geburtsvorbereitungskurs zu Hause machen kannst. Lange Fahrzeiten und die leidige Parkplatzsuche fallen weg. Du kannst direkt vom Sofa aus bequem starten. Wenn Du bereits Kinder hast und keine Betreuung findest, musst du dennoch nicht auf die Geburtsvorbereitung verzichten. Viele werdende Mamas berichten von Ihrem Online Geburtsvorbereitungskurs Test, dass sie es sehr schätzen flexibel am Abend die Geburtsvorbereitung machen zu können, wenn die Geschwisterkinder schlafen.

Auch bei einem Geburtsvorbereitungskurs online mit Video bekommst du das nötige Wissen, um dich ideal auf die Geburt vorbereiten zu können. Bei einem Kurs wie dem von Mami first kommt auch der Praxisteil nicht zu kurz. Viele Lektionen zeigen Dir praktische Übungen rund um das Thema Atmung, Wehen und Geburtspositionen. So kannst Du gemütlich im Wohnzimmer ausprobieren, was Dir für die Geburt gut tut. Am besten mit Deinem Partner zusammen.

Die heimische Atmosphäre kann zudem förderlich sein, dass Du vollkommen ungezwungen Atemtechniken und Geburtspositionen probieren kannst. Manche Mütter fühlen sich unwohl in der Gruppe und verpassen die Möglichkeit wirklich losgelöst die Techniken zu üben. Wenn Du merkst, dass du dich in der Atmosphäre zu Hause deutlich wohler fühlst und mutiger bist Atemtechniken auszuprobieren, dann ist sicherlich auch die Online Rückbildungsgymnastik im Vergleich die beste Option für Dich.

Nachteile eines Online Geburtsvorbereitungskurses

Wenn Du Dir überlegst, ob Du einen Geburtsvorbereitungskurs online machen möchtest, denke daran, dass Du den Kurs alleine zu Hause absolvieren wirst. Bei den Kursen vor Ort übst Du mit anderen Schwangeren und kannst neue Kontakte knüpfen. Das hast Du bei dieser Option nicht. Ersetzen lässt sich dieser Nachteil natürlich durch entsprechende Facebook Gruppen aus Deiner Stadt, bei der sich werdende Mütter verabreden können zum Beispiel für gemeinsame Spaziergänge.

Ein weiterer Nachteil könnte sein, dass Du in der Regel keinen persönlichen Kontakt zur Hebamme bekommst, die den Kurs hält. So kann Sie dich nicht bei den praxisnahen Übungen korrigieren, ob die Haltung und Atmung stimmt. Auch ein persönliches Gespräch mit der Möglichkeit Fragen zu stellen, fällt weg. Im Internet geben viele Frauen bei ihrem Online Geburtsvorbereitungskurs Test deswegen die Empfehlung sich zusätzlich noch um eine Vorsorge Hebamme zu kümmern, wenn man sich für den Online Kurs entscheidet. Wer keine Betreuung findet, kann sich auch online auf die Suche begeben. Vielleicht ist auch eine Betreuung über Skype oder Zoom möglich. Der beste Online Geburtsvorbereitungskurs bietet eine Kontaktmöglichkeit an, wenn noch Fragen bestehen.

Kostenlos und ohne Anmeldung: Geburtsvorbereitung auf Youtube

Auf der Video-Plattform Youtube gibt es mittlerweile einige Video Inhalte zum Thema Geburtsvorbereitung. Ob Hebamme oder Mutter, hier findest Du ebenfalls Tipps und Empfehlungen zum Thema Atmung, Geburtspositionen und Kliniktasche packen. Im Geburtsvorbereitungskurs Vergleich geben viele Mütter im Internet an, dass sie Youtube eher als zusätzlichen Kanal nutzen, wenn noch andere Meinungen beziehungsweise weiterführende Informationen zu einem bestimmten Thema gesucht werden. Einen richtigen Kurs können die Youtube Tutorials hingegen eher nicht ersetzen. Vielmehr kannst Du sie als Orientierung nutzen, wenn Du Dich für einen bestimmten Themenpunkt noch genauer interessiert.

Vor Ort oder online – welcher ist der beste Geburtsvorbereitungskurs?

Im Geburtsvorbereitungskurs Vergleich stehen sich Offline und Online Angebote in nichts nach. Bei Deiner Entscheidung stehen hier vielmehr Deine persönlichen Bedürfnisse im Vordergrund.

Möchtest Du

  • alles Wichtige zur Geburt erlernen
  • und dabei maximal flexibel bleiben
  • und praktische Übungen in Ruhe alleine oder mit Deinem Partner zu Hause üben?

Dann ist ein Online Geburtsvorbereitungskurs sicherlich eine gute Wahl.

Möchtest Du

  • Kontakt zu anderen Mit-Schwangeren bekommen
  • die Gruppendynamik nutzen, um in den Flow vor der Geburt zu kommen
  • direkt der Hebamme Fragen stellen können?

Dann ist die klassische Geburtsvorbereitung bei Dir vor Ort die bessere Option.

Dein Bauch nach der Schwangerschaft und Geburt – Alle Infos

Der Bauch in der Schwangerschaft und nach der Geburt – Veränderungen, Risiken und Rückbildungsgymnastik

Der Bauch einer werdenden Mutter verändert sich in der Schwangerschaft deutlich und ist spätestens im dritten Trimester nicht mehr zu übersehen. Die Veränderungen im Bauch betreffen aber nicht nur Gewichtszunahme und Wachstum des Kindes. Auch das Gewebe und die Organe der Mutter durchlaufen einige Umstellungen. Ebenso wie der Bauch-Umfang nach der Entbindung nicht sofort wieder auf dem Stand vor der Geburt ist, dauert es einige Zeit, bis Organe, Muskulatur und Halteapparat sich erneut umgestellt haben. Rückbildungsgymnastik hilft dem Körper dabei, sich zu erholen, zu stärken und zu kräftigen.

Das bringt gleich mehrere Vorteile für Dich und Deinen Bauch mit sich.

Was passiert im Bauch während der Schwangerschaft?

Ein neuer Erdenbürger wächst heran – so viel ist klar. Damit das aber reibungslos möglich ist, muss sich der weibliche Körper erheblich anpassen. Die Gebärmutter ist vor der Schwangerschaft etwa 30 bis 120 Gramm schwer und circa sieben Zentimeter lang. Am Ende der Schwangerschaft und direkt nach der Geburt bringt das Hohlorgan stolze 1.000 bis 1.500 Gramm auf die Waage. Dieses rasante Muskelwachstum ist einzigartig, aber verständlich. Schließlich müssen Kind, Fruchtwasser und Plazenta in ihr und Deinem Bauch Platz finden.

Aufgrund dieses Wachstums müssen andere Organe in Brustkorb und Bauch weichen. Magen und Darm, Blase, Lunge und sogar Venen werden „verlegt“ und eingeengt. In der Folge musst Du häufiger auf Toilette, wirst vielleicht sogar kurzatmig und Sodbrennen dürfte Dir ebenso vertraut sein wie Verstopfung und einschlafende Gliedmaßen. All das „nur“ aufgrund des Platzmangels in Deinem Bauch.

Eine weitere mögliche Veränderung betrifft die Muskulatur im Bauch. Genau genommen die geraden Bauchmuskeln (Rectus abdominis). Damit das Kind ausreichend Platz hat und sich der Bauch nach außen wölben kann, werden die Muskeln zur Seite gedrückt. Das ist ganz normal. Beträgt der Abstand zwischen den Muskeln aber mehr als zwei Zentimeter, ist von der Rektusdiastase die Rede. Bei der Rektusdiastase entsteht eine Lücke zwischen den Muskeln und die Bauchwand ist geschwächt. Das Zusammenspiel der Muskulatur wird beeinträchtigt und das Risiko für Bauchwandbrüche steigt an.

Die Hormone stehen Kopf

Dass Deine Hormone während der Schwangerschaft verrücktspielen, ist nichts Neues. Gerade noch wütend, bist Du jetzt ein wenig zu nah am Wasser gebaut, um im nächsten Moment fröhlich oder doch wieder sauer zu sein. Die ständigen Wechsel sind anstrengend aber notwendig und zeigen sich durchaus nicht nur in Deiner Stimmungslage.

Die Hormone kurbeln das Wachstum einiger Gewebearten an und sorgen für die gesunde Entwicklung Deines Kindes. Sie wirken sich jedoch auch auf Deine Organe sowie Deinen Halte- und Stützapparat aus. Also auf Gewebe, Knochen, Sehnen und Bänder. Damit das Kind bei der Geburt aus dem Bauch durch den Geburtskanal gepresst werden kann, müssen sich die Beckenknochen verschieben und der Kanal muss sich weiten. Zu diesem Zweck werden unter anderem die Sehnen und Bänder dehnbarer und lockerer.

Das macht Dich anfälliger für umgeknickte Knöchel – in Verbindung mit dem Gewicht, das Du in deinem Bauch vor Dir herträgst aber auch anfälliger für Rückenschmerzen und Haltungsschäden. Sogar nach der Geburt, wenn sich Dein Schwerpunkt wieder ändert und nicht mehr im schweren Bauch liegt.

Der weibliche Körper nach der Geburt

Direkt nach der Geburt sieht Dein Bauch noch immer so aus, wie während der Schwangerschaft. Der Bauch bildet sich erst innerhalb der ersten Wochen und Monate wieder zurück. Die Gebärmutter „schrumpft“ annähernd auf ihre alte Größe zurück. Das macht Platz im Bauch. Falls Du eine Rektusdiastase hattest, schließt sich diese allmählich wieder. Das lässt den Bauch wieder straffer werden. Die Hormone pendeln sich langsam ein. Muskeln, Bänder und Sehnen werden fester. Auch das strafft den Bauch.

Wenn Du stillst, verbrauchst Du dabei reichlich Energie und Dein Bauch wird (bei entsprechender Ernährung) schneller dünner.

Dennoch dauert es eben seine Zeit, bis Dein Bauch wieder „beim Alten“ ist. Bei einer Rektusdiastase kann es sogar vorkommen, dass sich die Bauchspalte zwischen den Muskeln gar nicht mehr von alleine schließt.

Fazit: Unterstützung für den Bauch durch Rückbildungsgymnastik

Körper und Bauch bilden sich nach der Schwangerschaft zwar von allein zurück, die Rückbildungsgymnastik unterstützt sie dabei aber effektiv und kann die Rückbildung begünstigen und beschleunigen.

Sie kommt also nicht nur Deinem Bauch, sondern Deiner gesamten Gesundheit zugute.
Dennoch fällt es vielen Müttern schwer, sich so kurz nach Schwangerschaft, Geburt oder einem Kaiserschnitt zum Sport aufzuraffen und dazu auch noch die Betreuung des Babys zu organisieren.
Die Rückbildungsgymnastik zuhause kann hier eine wunderbare und praktische Lösung darstellen. Denn mit ihr kannst Du Dir Deine Zeit freier einteilen und problemlos bei Deinem Nachwuchs bleiben.

FAQ

Was ist Rückbildungsgymnastik?

Bei der Rückbildungsgymnastik werden Übungen für den Beckenboden und den Halte- und Stützapparat trainiert. Sie sollen die Rückbildung der Gebärmutter unterstützen, den Halteapparat kräftigen und festigen und somit Schmerzen und Inkontinenz vorbeugen. Zudem kannst Du mit der Gymnastik Deinen Rumpf straffen, Deine Beckenbodenmuskulatur wieder besser wahrnehmen und Deine Bauchmuskeln aktivieren.

Ganz nebenbei kann die Rückbildungsgymnastik aber auch noch einen weiteren Vorteil haben: Du hast Zeit für Dich. Das ist gut für das seelische Gleichgewicht. Ebenso kannst Du Deine körperliche Leistungsfähigkeit wieder steigern – obwohl es sich bei der Rückbildungsgymnastik nicht um ein Programm zu Fettverbrennung handelt – und gezielt etwas für Deinen Bauch tun.

Warum ist Rückbildungsgymnastik so wichtig?

Während der Schwangerschaft passt sich der weibliche Körper an die Bedürfnisse des ungeborenen Kindes an und bereitet sich auf die Geburt vor. Das ist normal und notwendig, stellt aber auch eine immense Herausforderung für den Körper dar. Im Anschluss an Geburt oder Kaiserschnitt bildet sich vieles im Bauch von selbst wieder zurück.
Die Rückbildungsgymnastik hilft dem Organismus dabei und unterstützt die natürliche Rückbildung. Das ist wichtig, beispielsweise für den Beckenboden und somit zur Vorbeugung von Inkontinenz, Schmerzen und einer Gebärmuttersenkung sowie für den Rücken und somit ebenfalls gegen Rückenschmerzen und Haltungsschäden.

Wer trägt die Kosten für die Rückbildungsgymnastik?

Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für zehn Stunden Rückbildungsgymnastik. Für Rückbildungsgymnastik durch einen Physiotherapeuten wird eine ärztliche Verschreibung erforderlich. Auch hier werden die Kosten in der Regel aber übernommen.

Brauche ich Rückbildungsgymnastik nach einem Kaiserschnitt?

Ob Vaginalgeburt oder Kaiserschnitt, die Rückbildungsgymnastik ist in jedem Fall wichtig. Da die Veränderungen an der Muskulatur, der Gebärmutter und dem Beckenboden bereits während der Schwangerschaft auftreten, brauchst Du die Rückbildungsgymnastik also auch nach einem Kaiserschnitt. Du solltest mit einem Kurs beziehungsweise den Übungen aber erst dann beginnen, wenn die erste Heilungsphase abgeschlossen ist und Dein Bauch beziehungsweise die Naht wieder belastet werden kann. Gib Dir wenigstens zehn Wochen nach dem Eingriff Zeit und befrag Deinen Arzt, ob Dein Bauch und der Rest Deines Körpers schon soweit sind.

Was kann ohne Rückbildungsgymnastik passieren?

Ein Ziel der Rückbildungsgymnastik ist es, den gelockerten Beckenboden wieder zu kräftigen und zu festigen. Ohne die Rückbildungsgymnastik kann es passieren, dass Du beim Niesen, Husten und Lachen Harn verlierst – also inkontinent wirst. Das muss nicht direkt nach der Entbindung der Fall sein, sondern kann auch noch Monate oder Jahre später auftreten. Zudem können Rückenschmerzen auftreten und der Halte- und Stützapparat kann geschwächt sein.

Wann wird der Bauch wieder flach nach der Geburt?

Das lässt sich leider nicht pauschal beantworten und hängt unter anderem davon ab, wie viel Sport Du treibst und wie Du Dich ernährst. In der Regel solltest Du Dir so viel Zeit geben, wie die Schwangerschaft gedauert hat.

Wie fühlt sich der Bauch nach der Geburt an?

Innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt nimmt der Umfang des Bauchs noch etwas ab. Selbst dann fühlt er sich jedoch zunächst sehr weich an. Das ist auch nur logisch, denn anfangs ist noch mehr Gewebe da, als benötigt wird. Der Bauch und die Gebärmutter müssen sich erst wieder zurückbilden. Viele Frauen spüren zudem, dass sich die Organe wieder an ihre ursprünglichen Plätze zurückbewegen.

Wie kann ich den Bauch nach der Geburt straffen?

Mit Rückbildungsgymnastik, Sport und Zeit. Nimm Dir bitte kein Beispiel an den straffen Formen der Hollywood-Stars. Diese haben Nannys, Personal Trainer und Ernährungsberater – nicht zu vergessen gute Bildbearbeitungsprogramme. Frag Deinen Arzt, ab wann Du wieder Sport treiben darfst und auf welche Übungen Du zunächst verzichten musst, wenn Du eine Rektusdiastase hast. Gut geeignet für die Straffung sind Übungen für die Bauchmuskeln aber auch Ausdauer- und Krafttraining.

Wie schnell verschwindet der Bauch nach der Geburt?

Etwa nach sechs bis acht Wochen kannst Du bereits einen deutlichen Unterschied sehen. Dein Bauch wird aber wahrscheinlich noch sehr weich sein und auch noch ein paar Monate bleiben. Mit Rückbildungsgymnastik und Sport kannst Du ihm aber auf die Sprünge helfen.

Quellen und Ressourcen

Sperstad, Jorun Bakken et al. „Diastasis recti abdominis during pregnancy and 12 months after childbirth: prevalence, risk factors and report of lumbopelvic pain“ British journal of sports medicine vol. 50,17 (2016): 1092-6.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5013086/
Welche Risikofaktoren können eine Rektusdiastase begünstigen und welches Risiko stellt die Bauchspalte selbst dar? Hier kannst Du Dich umfassend informieren und auf den aktuellen medizinischen Stand bringen.

//www.hoajonline.com/journals/pdf/2055-2386-3-3.pdf
Diese Studie zeigt, dass gezielte Übungen während der Schwangerschaft das Auftreten der Rektusdiastase signifikant reduzieren kann. Du kannst Deinen Körper also bereits vor der Geburt gezielt unterstützen und Problemen vorbeugen.

Soma-Pillay, Priya et al. „Physiological changes in pregnancy“ Cardiovascular journal of Africa vol. 27,2 (2016): 89-94.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4928162/

Was passiert in der Schwangerschaft mit Deinem Körper? Was ist normal und was könnte auf Krankheiten oder Probleme hinweisen? Der wissenschaftliche aber dennoch gut verständliche Text klärt auf – und zwar umfassend.

Siv Mørkved, Kari Bø, Effect of postpartum pelvic floor muscle training in prevention and treatment of urinary incontinence: a one-year follow up, BJOG An International Journal of Obstetrics and Gynaecology, First published: 12 August 2005
https://doi.org/10.1111/j.1471-0528.2000.tb10407.x
https://obgyn.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1471-0528.2000.tb10407.x#

Wie effektiv ist ein Rückbildungskurs nach der Geburt? Die Studie verrät es. Vor allem in Bezug auf die Kräftigung des Beckenbodens und die Vorbeugung von Inkontinenz, ist der Text eine empfehlenswerte Lektüre.

Evenson, Kelly R et al. „Summary of international guidelines for physical activity after pregnancy“ Obstetrical & gynecological survey vol. 69,7 (2014): 407-14.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4134098/

Viele Frauen denken nach der Geburt nicht direkt wieder daran, Sport zu treiben. Andere können es kaum erwarten, endlich ohne Babybauch ins Schwitzen zu kommen. Ab wann es sicher ist und welche Vorteile Dich durch den Sport nach der Schwangerschaft erwarten, erfährst Du in diesem wissenschaftlichen Text.